Montag, 08. März 2021

„Wir wollen arbeiten“ – Geschäfte sollen am 15. März öffnen

„Wir müssen jetzt alles daransetzen, dass am 15. März die Geschäfte wieder öffnen können! Wir wollen arbeiten!“, betonte hds-Präsident Philipp Moser auf einer Online-Bezirkstagung.

hds-Präsident Philipp Moser appelliert an die Politik.
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hds-Präsident Philipp Moser appelliert an die Politik. - Foto: © hds
Auch die aktuellen Unterstützungsmaßnahmen für die Betriebe auf Staats- und Landesebene und die schwierige Situation im Handel, in der Gastronomie und in den Dienstleistungen standen u.a. im Mittelpunkt der diesjährigen Bezirksversammlung des hds - Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol, die vor Kurzem online stattgefunden hat.

Eröffnet wurde die Online-Versammlung des Bezirk Eisacktal/Wipptal durch Bezirkspräsident Hartmut Überbacher. „Ein schwieriges und außerordentliches Jahr liegt hinter uns. Wir brauchen nun Planungssicherheit, schnelle und unbürokratische Hilfen sowie gleiche Regeln für alle Wirtschaftsbereiche“, betonte Überbacher.

hds-Präsident Philipp Moser informierte über das aktuelle 380 Millionen Euro Unterstützungspaket des Landes mit den geplanten zwei Förderschienen für Betriebe mit erheblichen Umsatzverlusten. „Die zur Verfügung gestellten Geldmittel entsprechen nicht den Erwartungen der Wirtschaft, trotzdem sind wir froh, dass diese Geldmittel bereitstehen und damit auch Unternehmen gerettet werden können. Wir müssen jetzt alles daransetzen, dass am 15. März die Geschäfte wieder öffnen können! Wir wollen arbeiten!“, betonte Moser.

Vizepräsident Sandro Pellegrini erinnerte die Versammlungsteilnehmer daran, dass die Bilaterale Körperschaft für den Tertiärsektor (EbK) 4 neue außerordentliche Leistungen zur Verfügung stellt, die gezielt der Einkommensunterstützung von Betrieben und deren Beschäftigten dienen.

Überblick über die staatlichen Zuschüsse

hds-Direktor Bernhard Hilpold gab einen Überblick über die staatlichen Zuschüsse, die von der neuen Regierung in Rom in Ausarbeitung sind, über Finanzierungsmöglichkeiten bei Liquiditätsengpässen über die Lohnausgleichskasse.

Abgeschlossen wurde die Online-Versammlung mit Fragen und Rückmeldungen der zahlreich zugeschalteten Mitglieder. Im Mittelpunkt standen eine Reihe von Detailfragen zu den Beiträgen und Finanzierungen, die nicht nachvollziehbare, unterschiedliche Behandlung zwischen den einzelnen Wirtschafssektoren, was die Betriebsöffnungen anbelangt sowie mögliche Öffnungsstrategien für den Handel wie das Einkaufen auf Termin.

stol

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