Dienstag, 12. Mai 2020

Notbetreuung: Italienische Schulen wollen noch warten

Während sich die deutschsprachigen Kindergärten und Grundschulen in Südtirol auf den Start der Notbetreuung ab 18. Mai vorbereiten, wollen sich die italienischen Schulen mit der Einführung des Dienstes noch etwas Zeit lassen.

Südtirols italienische Kindergärten und Schulen wollen gegebenenfalls etwas später mit dem Betreuungsnotdienst starten.
Badge Local
Südtirols italienische Kindergärten und Schulen wollen gegebenenfalls etwas später mit dem Betreuungsnotdienst starten. - Foto: © shutterstock
„Wir werden die Einschreibungen für die Notbetreuung erst dann starten, sobald die Sicherheitsmaßnahmen feststehen“, zitiert Alto Adige online den Direktor der italienischen Bildungsdirektion Vincenzo Gullotta.

„Es kann durchaus sein, dass auch wir am 18. Mai starten können“, so Gullotta weiter. Man wolle aber noch auf Anweisungen aus dem Sanitätsbetrieb warten, da es derzeit auch auf gesamtstaatlicher Ebene keine Sicherheitsmaßnahmen für einen Betreuungsnotdienst gebe.

„Sobald wir genaue Vorgaben zur Einhaltung der Sicherheit haben, werden wir diese prüfen und dann sehen, wann wir mit dem Dienst starten können. Immerhin geht es hier um die Sicherheit der Kinder und auch des Personals“, schließt Gullotta.

Die Landesregierung befasst sich am heutigen Dienstag mit dem Betreuungsnotdienst und wird in einem außerordentlichen Beschluss die Spielregeln für den Notdienst in Kindergarten und Grundschule festlegen. Anschließend sollen am Mittwoch die Anmeldungen starten.

Der Notdienst ist auch Thema der Pressekonferenz am heutigen Dienstagnachmittag um 16.30 Uhr.

liz

Schlagwörter: