Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes, der seit über 35 Jahren am 5. Dezember weltweit als solcher notiert wird, organisiert der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) für seine ehrenamtlichen Mitarbeiter, die in den 111 Zweigstellen landesweit tätig sind, einen ganz besonderen Tag.<BR /><BR />Rund 60 ehrenamtliche Mitarbeiter der Zweigstellen des Katholischen Familienverbandes Südtirol (KFS) sind am Sonntag, 12. Dezember zusammen mit ihren Familien zum „Advent in Lichtenstern“ eingeladen und werden dort neben Besinnlichem auch wandern, basteln, singen, Geschichten erzählen und noch vieles mehr. Dies organisiert der KFS als Zeichen der Wertschätzung und der Dankbarkeit, denn was wäre das Land ohne Ehrenamt. <BR /><BR /><b>Mehr Männer erwünscht</b><BR /><BR />Die Herausforderung im Ehrenamt und die Nachhaltigkeit im ehrenamtlichen Engagement standen kürzlich auch im Zentrum einer Tagung des Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt (DZE), zu dessen Netzwerkpartnern der KFS gehört. Aktuell sind im Katholischen Familienverband Südtirol mehr Frauen als Männer im Ehrenamt tätig, wünschenswert wäre selbstredend eine Zunahme der männlichen Vertreter, schreibt der KFS in der Presseaussendung. <BR /><BR />„Die Ehrenamtlichen sind draußen in den Zweigstellen die wichtigsten Leute unseres Verbands, weil sie vor Ort auf die Anliegen der Familien reagieren und maßgeschneiderte Angebote für die Familien im Ort mitgestalten und ermöglichen!“, betont die KFS-Präsidentin Angelika Mitterrutzner. <BR /><b><BR />130.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit</b><BR /><BR />Die circa 1000 zahlenmäßig erfassten ehrenamtlichen Mitglieder im KFS und noch zahlreiche darüber hinaus investieren im Durchschnitt 2 Stunden pro Woche für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Das sind jährlich immerhin insgesamt 130.000 Stunden unbezahltes Engagement für die mit über 50.000 Mitgliedern stärkste familienorientierte Verbandsstruktur Südtirols.<BR /><BR /> „Sie sind die Säulen, das Gesicht und das Herz des Verbandes!“ sagt KFS-Geschäftsführerin Samantha Endrizzi. „Wenn man davon ausgeht, dass diese 130.000 Stunden einen durchschnittlichen Wert von 20 Euro pro Stunde haben, ergibt das 2,5 Mio. Euro. Eine beeindruckende Summe für Leistungen , die nicht selbstverständlich sind!“ <BR /><BR />An die Politik bzw. die öffentliche Verwaltung richtet der Verband den Wunsch, das Ehrenamt nicht mit allzu viel Bürokratie zu belasten und den administrativen Bereich nicht noch komplizierter zu machen. Gerade jetzt, in dieser besonderen und ungewöhnlichen Zeit, zähle jeder Einzelne, der sich bereit erkläre, im Ehrenamt engagiert zu sein, betont der KFS abschließend.<BR />