Dienstag, 29. September 2020

Filmemacherin Lisa Maria Kerschbaumer begeistert mit „Der Kleine Cowboy“

Am Wochenende wurden die Sieger der „Dolomitale Short Film und Documentary Awards 2020“ im Kulturhaus Luis Trenker in St. Ulrich im Rahmen des Dolomitale-Filmfestivals gekürt. Der Preis für den besten Kurzfilm ging an die Südtiroler Filmemacherin Lisa Maria Kerschbaumer, die mit ihrem Werk „Der Kleine Cowboy“ das Publikum, das selbst abstimmen durfte, begeisterte.

Strahlende Gesichter beim Team um „Der Kleine Cowboy“: (von links) Fatma Jelassi, die Schauspielerin aus Brixen,  Regisseurin Lisa Maria Kerschbaumer und Hauptdarsteller Valentin Reichhalter nach der Preisverleihung.
Badge Local
Strahlende Gesichter beim Team um „Der Kleine Cowboy“: (von links) Fatma Jelassi, die Schauspielerin aus Brixen, Regisseurin Lisa Maria Kerschbaumer und Hauptdarsteller Valentin Reichhalter nach der Preisverleihung. - Foto: © Privat
Zu den Hauptdarstellern im Film gehörten Valentin Reichhalter als Protagonist, aber auch große Namen der Südtiroler Schauspielszene wie Thomas Hochkofler und Eva Kuen.

In dem Film will der 10-jährige Valentin (Valentin Leonhardy Reichhalter) Autor werden. Obwohl er großartige Essays schreibt, stottert er beim Lesen und wird von seinen Schulkameraden gemobbt.

Als auf einmal Cowboy Billy (Thomas Hochkofler) auftaucht und beschließt, Valentin als Cowboy auszubilden, stehen große Veränderungen bevor.

„Davos“ zum besten Dokumentarfilm gekürt

Zum besten Dokumentarfilm hingegen wurde der Film „Davos“ des österreichischen Regisseurs Daniel Hoesl gekürt. Hoesl befand sich zum Zeitpunkt der Verleihung schon in Zürich für eine weitere Vorstellung und sandte dem Südtiroler Publikum später eine kleine Dankesrede als Videobotschaft zu.

Ausgesucht hatte den Film eine 3-köpfige Jury. Sie bestand aus Enrico Vannucci, Ronny Trocker und Christoph Schaub und befand: „Durch sehr präzise, beobachtende Bilder entwickelt der Film seinen eigenen poetischen Blick auf eine kleine Stadt in den Schweizer Alpen.

Gleichzeitig, im Verlauf der 4 Jahreszeiten, zeigt er uns die Komplexität und die Absurdität des Lebens der Bewohner und Besucher. Davos wird zu einer Metapher für unsere heutige Welt. Daniel Hoesl und Julia Niemann hinterfragen unsere eigene Rolle in dieser globalisierten Welt und verzichten dabei nicht auf den einen oder anderen humorvollen Blick.“

„Davos“ feierte übrigens am Donnerstag, in Gröden seine Italienpremiere.

d

Schlagwörter: