Dienstag, 16. November 2021

„Kultur im Ladenlokal“: Projekt in Bozen bis 2027 verlängert

Die Landesregierung hat am Dienstag grünes Licht für die Fortführung des Stadterneuerungsprojekts „Botteghe di cultura“ im Bozner Don Bosco Viertel gegeben.

Ziel des Projekts "Botteghe di cultura" im Bozner Don Bosco Viertel ist es, leerstehende Geschäftslokale durch kulturelle Aktivitäten aufzuwerten.
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Ziel des Projekts "Botteghe di cultura" im Bozner Don Bosco Viertel ist es, leerstehende Geschäftslokale durch kulturelle Aktivitäten aufzuwerten. - Foto: © LPA/Thomas Laconi
Im Rahmen des Projekts „Botteghe di cultura“ wurden 2017 vier Geschäftslokale im Besitz des Wohnbauinstituts WOBI im Bozner Stadtviertel Don Bosco an kulturelle Organisationen vergeben. Ziel der Initiative war es, leerstehende Geschäftslokale durch kulturelle Aktivitäten aufzuwerten und den Einwohnern des Stadtviertels zugänglich zu machen.

Die Kulturorganisationen waren von der italienischen Landeskulturabteilung im Rahmen einer öffentlichen Aufforderung zur Bewerbung ausgewählt worden. Ihnen wurden die Ladenlokale kostenlos zur Verfügung gestellt, im Gegenzug belebten sie das Stadtviertel mit kulturellen und sozialen Aktionen. Das Projekt wurde Ende 2019 um 2 weitere Jahre bis Ende 2021 verlängert.

Aufgrund des Interesses an einer Weiterführung der Projekte hat sich die Landesregierung auf Vorschlag des Landesrats für italienische Kultur Giuliano Vettorato dafür ausgesprochen, das Projekt abermals zu verlängern, und zwar für weitere sechs Jahre, sprich bis Ende 2027. Die Vereine La Strada/Der Weg, Cooperdolomiti und SIS-Soziale Innovation Südtirol werden ihre Aktivitäten in vier Ladenlokalen fortsetzen.

Landesrat Vettorato unterstreicht, dass mit „Botteghe di cultura“ „sehr positive Ergebnisse“ für das Don Bosco Viertel erzielt werden konnten: „Die beteiligten Organisationen haben neue Formen der Jugendbeschäftigung im Kreativ- und Kultursektor gefördert und neue Formen zur Verbesserung des sozialen Zusammenhalts in diesem Stadtviertel und darüber hinaus entwickelt. Damit wurde in einem besonders komplexen Viertel von Bozen auf überzeugende Weise ein Mehrwert für die jungen Stadtbewohner, aber auch für die Bevölkerung insgesamt geschaffen, den diese sehr schätzen.“

lpa

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