Donnerstag, 07. Januar 2021

Sexten: Maulwurf flitzt durch den frischen Schnee

Eine tierische Begegnung hatten Gabriela Strobl und ihr Sohn Leo am Dreikönigstag: Sie waren im Fischleintal in Sexten unterwegs und waren in dieser Winterlandschaft aber nicht allein: Ein Maulwurf flitzte durch den frischen Schnee. Und dann kletterte das nützliche Tier auf Leo herum.

Auf Gabriela Strobls Sohn Leo kletterte der Babymaulwurf herum.
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Auf Gabriela Strobls Sohn Leo kletterte der Babymaulwurf herum. - Foto: © Privat
Übrigens: Im Gegensatz zu einigen anderen Nagetieren und Insektenfressern hält der Maulwurf im Winter keinen Winterschlaf. In dieser Zeit hat er es besonders schwer, Nahrung zu finden. Deswegen legt er sich bereits vor Wintereinbruch einen Vorrat an.

Damit sich der Maulwurf im Winter ernähren kann, geht er im Herbst vermehrt auf Jagd in den dunklen Gängen unter der Erde. Bevor seine Beute – vor allem Regenwürmer, aber auch Käfer, Larven und andere Insekten – in den Winterschlaf fällt oder stirbt, muss er sie erbeuten und lagern. Neben der Nestkammer legt er eine Kammer für den Vorrat an.

Um zu verhindern, dass sich die Regenwürmer aus dem Staub machen, werden sie vom Maulwurf durch einen gezielten Biss bewegungsunfähig gemacht. Er beißt das Vorderteil ab, wodurch die Würmer nicht mehr kriechen können.

Wichtig ist jedoch, dass die Beute überlebt. Nur von lebendigem Vorrat ernährt sich der Maulwurf im Winter, alles andere lässt er liegen. Futterpausen, die länger als einen Tag andauern, überlebt er jedoch nicht.

fm