Freitag, 02. April 2021

Lost Zone sind nicht unterzukriegen

Die Burggräfler Alternative-Rockband Lost Zone ist zurück – und wie: Mit einer neuen Single, einem neuen Bandmitglied und neuem Image. Unverändert ist die Qualität dessen, was sie abliefern: Die war und ist über jeden Zweifel erhaben.

„Lost Zone“präsentieren sich mit neuem Bandmitglied und neuem Image. - Foto: © Armin Huber
Musiker zu sein, bedeutet vor allem, ständig und hart an sich zu arbeiten. Die Band Lost Zone weiß das und investierte seit der Gründung im Jahr 2015 viel Zeit und Engagement, um besser zu werden. Als Beobachter konnte man Lost Zone anhand der Videos, die sie veröffentlichten, beim Reifen zusehen.

Die Bandreise begannen die beiden Gründungsmitglieder Florian Mahlknecht (Vocals, Gitarre) und Simon Mair (Drums) mit einem Cover eines Songs von Linkin Park. „In the end“ wurde bis heute auf YouTube über eine halbe Million Mal aufgerufen. Wenngleich die hohen Klickzahlen größtenteils auf die Bekanntheit von Linkin Park zurückzuführen ist, bewiesen die Jungs aus dem Burggrafenamt schon damals, dass ihnen viel daran liegt, gut produziertes Material zu veröffentlichen. Nicht jedes „In the end“-Cover schaffte es auf derart hohe Klickzahlen.

Schon kurze Zeit später folgten erste eigene, selbstgeschriebene Songs. Im Oktober 2019 gewannen Lost Zone einen lokalen Musikcontest, der die Single „Blacked Out“ hervorbrachte. In diesem Song trat auch erstmals Andre Plaickner, ein guter Freund der Band, als Gastsänger auf. Ende 2020 wurde er dann fixes Mitglied der Band.

Erstes musikalisches Ausrufezeichen von Lost Zone in der neuen Besetzung ist die Single „Leftovers“, die kürzlich erschienen ist und ordentlich nach vorne geht: „Wir mussten mal wieder etwas Dampf ablassen. Im neuen Song rechnen wir definitiv mit ein paar Leuten ab. Er richtet sich nämlich an all jene, die selbst immer nur Kritik üben und austeilen, selbst aber oft nichts auf die Reihe bekommen. Dies soll ein Aufruf sein, sich keinesfalls unterkriegen zu lassen. Wer einmal öfter aufsteht als er hinfällt, hat eigentlich schon gewonnen“, sagt Mahlknecht.

In den nächsten Monaten sollen neue Songs folgen – und danach auch ihr erstes Album. Wir dürfen also gespannt sein, wohin Lost Zone ihre bislang beeindruckende Bandentwicklung noch führen wird.

Ein ganzseitiges Interview mit Lost Zone gibt's im aktuellen „Dolomiten“-Magazin und eine aktuelle Single und das Radio-Interview auf „Südtirol 1“ ab 16 Uhr (Wiederholungen am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 17 Uhr)!

hil