Donnerstag, 07. Mai 2020

Das erste virtuelle Elki startet durch

Mittlerweile gibt es in über 30 Südtiroler Gemeinden ein Elki oder eine Außenstelle. Das Netzwerk der Eltern-Kind-Zentren ist sich sicher: Jedes Dorf sollte ein Elki haben. Das gilt auch für St. Virtual, Südtirols erstem Dorf im Internet. In Zusammenarbeit mit dem NOI Techpark wurde nun das Elki St.Virtual eröffnet.

In St. Virtual gibt es jetzt auch ein Elki.
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In St. Virtual gibt es jetzt auch ein Elki. - Foto: © NOI Techpark
„Elki St.Virtual ist eine Antwort auf die Herausforderungen vieler Familien in dieser Zeit der physischen Distanz- wir wollen ein Zeichen sozialer Nähe setzen. Es ist aber auch ein Experiment Richtung Zukunft: Wir sind uns sicher, dass die digitale Welt Chancen birgt und wollen diese
nutzen, die Herausforderungen nicht scheuen und uns auch kritisch mit Risiken auseinandersetzen“, so Sandra Moszner, Präsidentin des Netzwerks der Eltern-Kind-Zentren Südtirols.

Das Programm des Elki St.Virtual ist mittlerweile gut gefüllt: Babyrunden, Elterncafès zu unterschiedlichen Themen und Vätertreff (väter aktiv) bilden das Angebot für Eltern.

Selbstverständlich darf auch ein Kinderprogramm nicht fehlen. Klein aber fein, zweimal die Woche für je eine halbe Stunde gibt es für die Kleinen Fingerspiele, Geschichten, Lieder und Bewegungsspiele.

Das aktuelle Wochenprogramm findet sich sowohl direkt in St.Virtual oder auch auf der Homepage der Elkis und wird auch auf der Facebook- Seite des Netzwerks der Eltern-Kind-Zentren bekannt gegeben.

Die Angebote sind alle frei zugänglich und kostenlos. Eine gute Internetverbindung und Chrome-Browser sind Voraussetzung.

St. Virtual ist ein kleines Dorf in Südtirol, das nur online existiert. Abgesehen davon ist es einem richtigen Dorf ziemlich ähnlich. Es gibt verschiedene Orte, an denen man sich treffen kann: Zum Beispiel im Gasthaus zum Watten oder in der Bar auf einen Ratscher mit dem Barista.

liz

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