Wo am heutigen Donnerstag um 17 Uhr das erste Bozner Apfelfest eröffnet wird, bimmeln in gut einem Monat schon die Weihnachtsglocken: Am 24. November werden der Christkindlmarkt am Waltherplatz und sein Satellit im Bahnhofspark eröffnet: 63 Ständen hüben, 42 Stände drüben. <h3> „Veranstaltung wird heuer wie gewohnt über die Bühne gehen“</h3>„Die Veranstaltung wird heuer wie gewohnt über die Bühne gehen“, sagt Stadträtin Johanna Ramoser: Es ist kein Corona-Sicherheitskonzept mit Besucherbeschränkung notwendig. Das Team im Verkehrsamt ist mit den letzten Arbeiten beschäftigt. <BR /><BR />Das Rahmenprogramm wird wieder umfangreich sein, auch Pakete für Touristen werden geschnürt. „Für die Bozner Wirtschaftstreibenden ist der Christkindlmarkt alljährlich ein wichtiger Termin“, sagt die zuständige Stadträtin. <h3> „Sparen ist angesagt, und das wird mit Sicherheit auch der Christkindlmarkt zu spüren bekommen“</h3>Man mache sich aber doch Sorgen, dass aufgrund der Energiekrise der Zustrom überschaubar sein werde. Studien und Zahlen belegten, dass Deutsche und Italiener sich die Ausgaben zur Weihnachtszeit zweimal überlegen. „Sparen ist angesagt, und das wird mit Sicherheit auch der Christkindlmarkt zu spüren bekommen“, sagt Ramoser. <BR /><BR />Bekanntlich muss auch die Gemeindeverwaltung den Gürtel enger schnallen. Fix beschlossen ist, dass es im Stadtzentrum heuer nichts wird mit Eislaufen. Ursprünglich waren 2 Plätze geplant, dann kam die Krise. „Es war sofort klar, dass dieses Angebot heuer nicht gemacht werden kann“, erklärt Ramoser. <h3> Was wird aus der Weihnachtsbeleuchtung?</h3>Auch bei der Weihnachtsbeleuchtung will man Energie einsparen. Der Stadtrat hat eine Reduzierung von 20 Prozent vorgesehen. Unter anderem wird die Beleuchtung am Abend ab 22 Uhr abgeschaltet. Weitere Maßnahmen sind in Planung. „Wir warten noch auf die letzten Direktiven aus der Landesverwaltung. <BR /><BR />Im Landtag wurde bekanntlich ein SVP-Beschlussantrag zum Thema genehmigt“, sagt Ramoser. Sobald die Regeln klar sind, wird der Stadtrat den endgültigen Beschluss fassen. <h3> „Es wäre das falsche Signal gewesen“</h3>Dass es am Rathausplatz keinen Eislaufplatz gebe, sei zwar „traurig, aber verständlich“, sagt „BZHeartbeat“-Geschäftsführerin Angelika Huber. Die Genossenschaft hat im vergangenen Jahr die Eisfläche vorgeschlagen und Veranstaltungen organisiert. In Absprache mit der Gemeinde habe man schlussendlich darauf verzichtet. „Es wäre das falsche Signal gewesen“, meint Huber. Gänzlich untätig bleibt „BZHeartbeat“ aber nicht. Vom 24. November bis 20. Dezember läuft das Gewinnspiel „Der beste Punsch“. Weitere Details dazu folgen noch. <BR /><BR />Zudem wird gemeinsam mit dem „dormizil“ eine Aktion durchgeführt. „Die Gäste des Nachtquartiers bemalen Möbelstücke, die vom 16. bis 30. November in den Schaufenstern unserer Mitgliedsbetriebe ausgestellt werden“, erklärt Huber. Am 11. Dezember gibt es dann einen Weihnachtsumtrunk in der Gärtnerei Schullian, bei dem die Möbelstücke erworben werden können. „Der Erlös kommt dem Nachtquartier zu Gute“, sagt Huber. <BR />