Vorweg muss geklärt werden, dass die Regenerationsdauer natürlich von sehr vielen Faktoren beeinflusst wird und man daher nur schwer allgemeine Empfehlungen geben kann. Einerseits hängt es von der Belastungsdauer und der Belastungsintensität ab, also wie lange jemand trainiert und wie anstrengend das Training war. Und andererseits vom individuellen Ziel. Also von der Frage: Was möchten Sie durch das Training erreichen?<BR /><BR /><b>Trainingsziel muss klar sein</b><BR /><BR />Für Hobbysportler sind beliebte Gründe beispielsweise der positive Effekt auf die Gesundheit, der Spaßfaktor oder auch das Ziel, einen Ausgleich zum stressigen Alltag zu schaffen. Leistungssportler haben dagegen ganz andere Ziele. Für sie geht es hauptsächlich um Performance und um Leistungssteigerung. Und dann gibt es noch eine dritte Gruppe. Jene, die durch den Sport vor allem etwas an ihrer Ästhetik verändern wollen. Entweder Körperfett abbauen oder Muskelmasse aufbauen (idealerweise sogar beides gleichzeitig). <BR /><BR />Je nachdem, welches Ziel erreicht werden soll, gestaltet sich nicht nur das Training anders, sondern auch die benötigte Regenerationszeit und die individuellen Bedürfnisse nach dem Sport sind andere. <BR /><BR /><b>Zwei wichtige Grundsätze</b><BR /><BR />Folgendes gilt jedoch für alle, die Sport betreiben. Und beide Male kommt die Ernährung ins Spiel: <BR /><BR />--> Die Regenerationsvorbereitung durch die passende Ernährung fängt bereits vor der Belastung an. Je früher damit begonnen wird, desto effektiver ist die Regeneration.<BR /><BR />--> Gut trainierte Personen, die auf eine ausgewogene Ernährung im Alltag achten, haben meist eine bessere Voraussetzung für eine schnelle Regeneration.<BR /><BR />Dies bedeutet: Essen ist nicht nur das „Benzin“ für den Körper, sondern unterstützt und beschleunigt auch die Regeneration. <BR /><BR />Während des Trainings passiert einiges im Körper. Das gesamte Körpersystem wird beansprucht, zahlreiche Prozesse laufen neben- und nacheinander ab. Egal, ob Sie laufen gehen oder Krafttraining praktizieren, im Körper entstehen durch die Aufprall- und Gewichtsbelastung kleine Verletzungen, sogenannte Mikrotraumata. Die Muskulatur, die Bänder und Sehnen werden beansprucht. Außerdem verbraucht jede Muskelkontraktion Energie und Mineralien, wie Calcium und Magnesium. <BR /><b><BR />Systemüberhitzung vermeiden</b><BR /><BR />Die dafür notwendige Energie wird zunächst aus den Zuckerspeichern im Blut, der Leber und der Muskulatur gewonnen. Je nach Intensität und Dauer des Trainings werden auch Fette verbrannt. Damit das System während der Belastung aber nicht überhitzt, beginnt das Schwitzen. Flüssigkeit und Mineralien, wie Natrium, Kalium, Eisen und Magnesium, gehen verloren. <BR /><BR />Nach dem Training sind also die Zuckerspeicher geleert und die Mineralienspeicher niedriger gefüllt als zuvor. Außerdem wurden Körperzellen verletzt. Daraus resultiert, dass Sie zunächst schwächer sind als vorher. Damit sich das schnell ändert, sollte auf der Ernährung geachtet werden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="718934_image" /></div>