Dienstag, 26. Januar 2021

CGIL/AGB: „Angekündigte Maßnahmen gehen in die richtige Richtung“

Die Gewerkschaft CGIL/AGB teilt in einer Aussendung mit, Schließungen seien zwar schmerzhaft, aber angesichts der Infektionslage in Südtirol nicht zu vermeiden: „Wir haben fast 700 Neuinfektionen auf 100.000 Bürger innerhalb von 7 Tagen und das sind Zahlen, die das Gesundheitssystem gefährden könnten.“

Gewerkschafterin Cristina Masera sagt, neuerliche Schließungen und der Ratschlag, FFP2-Masken zu tragen, gingen in die richtige Richtung.
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Gewerkschafterin Cristina Masera sagt, neuerliche Schließungen und der Ratschlag, FFP2-Masken zu tragen, gingen in die richtige Richtung.
„Die aktuellen epidemiologischen Daten in Südtirol sind eine Warnung, die die Verantwortlichen auffordert, die Situation mit größter Aufmerksamkeit zu beobachten, um die von Brüssel angekündigte dunkelrote Zone zu vermeiden“, schreibt die Generalsekretärin des CGIL/AGB, Cristina Masera. Sie nimmt damit Bezug auf den Vorschlag der Europäischen Kommission, Südtirol als „dunkelrotes“ Gebiet einzustufen. Die angekündigten Maßnahmen seien daher zweifelsohne nachvollziehbar.

Schließungen sind sicherlich schmerzhaft, aber im Kampf gegen die Pandemie wären weitere Verzögerungen möglicherweise nicht zu verantworten“, meint die Generalsekretärin des CGIL/AGB. Die Tatsache, dass Südtirol in der neuen Klassifizierung enthalten sei, weil mehr Tests durchgeführt und folglich mehr Personen als positiv identifiziert würden, ändere nichts an der Realität: „Wir haben fast 700 Neuinfektionen auf 100.000 Bürger innerhalb von 7 Tagen und das sind Zahlen, die das Gesundheitssystem gefährden könnten. Außerdem beeinträchtigt die ständige Belegung der Krankenhausbetten die Möglichkeit von chirurgischen Eingriffen“, schreibt Masera.

stol