Freitag, 5. August 2022

Benzin-Rabatt, 200-Euro-Bonus, Strompreis: Diese Hilfen gibt es im neuen Dekret

Die italienische Regierung hat am Donnerstag ein neues Hilfspaket im Wert von 14,3 Milliarden Euro gebilligt, um Unternehmen und Familien vor steigenden Energie- und Verbraucherpreisen zu schützen. Was ist im „Decreto aiuti bis“ vorgesehen? Hier gibt es die Details.

Die italienische Regierung hat am Donnerstag ein neues Hilfspaket im Wert von 14,3 Milliarden Euro gebilligt. - Foto: © Shutterstock

Die Regierung wird mit dem neuen Dekret die bestehenden Maßnahmen zur Senkung der Strom- und Gasrechnungen für einkommensschwache Familien bis zum vierten Quartal dieses Jahres verlängern.

200-Euro-Bonus

Das Kabinett will einen 200-Euro-Bonus, der im Juli an Italiener mit niedrigem und mittlerem Einkommen gezahlt wurde, auch auf Selbstständige ausweiten, die ihn bisher nicht erhalten haben.

Rabatt auf Benzin- und Dieselpreis

Eine Senkung der Benzinsteuer, die am 21. August auslaufen sollte, wird bis 20. September verlängert. Rom erwägt außerdem, den Energieunternehmen bis Oktober zu verbieten, einseitige Änderungen an Strom- und Gaslieferverträgen für Haushalte vorzunehmen.

Aufwertung der Pensionen

Um die Kaufkraft älterer Menschen zu stützen, wird die Regierung eine für 2023 vorgesehene Aufwertung der Pensionen um 2 Prozent auf das vierte Quartal 2022 vorziehen. Diese Maßnahmen wird die Staatskassen rund 2,4 Milliarden Euro kosten. Da die Steuereinnahmen besser ausfallen als prognostiziert, wird die Finanzierung des Pakets das Ziel der Regierung eines öffentlichen Defizits von 5,6 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) nicht in die Höhe treiben.

Fonds zur Unterstützung des Tourismus

Der Fonds zur Stützung des Tourismus wird um 10 Millionen Euro in den Jahren 2022 bis 204 aufgestockt. Der Fonds zur Finanzierung des Bonus für psychologische Behandlungen wird von 10 auf 15 Millionen Euro erhöht. Auf 1,3 Milliarden Euro wird außerdem ein Fonds zur Bekämpfung der zunehmenden Rohstoffpreise aufgestockt. Damit will man unter anderem verhindern, dass der Bau von Infrastrukturen in Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina im Jahr 2026 gestoppt werden.

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