Doch er hat mit Sperrfeuer von der Opposition zu kämpfen – und nun auch aus den eigenen Reihen. <BR /><BR />30.000 Hundebesitzer, die ihren Vierbeiner noch nicht zum DNA-Test gebracht haben, bleiben mindestens bis 30. Juni 2025 straffrei. Mindestens, weil diese Nachbesserung von Landesrat Walcher heute im 2. Gesetzgebungsausschuss nicht reichen könnte, um das ungeliebte Gesetz zu retten. <BR /><BR />Sperrfeuer kommt von der Opposition, aber auch vom Vorsitzenden Sepp Noggler (SVP). Er will die Strafen komplett streichen und könnte damit nicht alleine bleiben. <h3> 3 Gesetzesentwürfe, um Gesetz zu streichen </h3>„Ich bringe im Gesetzgebungsausschuss den neuen Vorschlag, die Strafen bis 30. Juni 2025 auszusetzen. Wir brauchen mindestens ein Jahr Zeit, um die restlichen Tests durchzuführen“, sagte Luis Walcher. <BR /><BR /> So wirklich glaubt das keiner. Seitens der Opposition liegen in der Kommission 3 Gesetzesentwürfe auf, um das Gesetz zu streichen (Grüne, JWA) oder Strafen auszusetzen (PD). Diese dürften abgelehnt werden und kommen irgendwann in einigen Wochen ins Plenum. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1031061_image" /></div> <BR /><BR />Viel spannender ist da schon, was sich beim Omnibus und in den SVP-Reihen abspielt. Eigentlich Teil der Mehrheit, hat Kommissionspräsident Sepp Noggler 14 Änderungen vorlegt. <BR /><BR />Noggler verlangt die Wiedereinführung von Wintergärten, will Bauern trotz Protest der Metzger 2 Großvieheinheiten zur Schlachtung für den Eigenbedarf erlauben und die Strafen bei der Hunde-DNA streichen. <h3> Gesetz ohne Strafen ist wie Christbaum ohne Kugeln</h3>„Strafen vorzusehen, aber den Leuten zu sagen, ihr müsst sie nicht zahlen, ist ein Nonsens“, so Noggler. Zuerst müsse das Land seine Hausaufgaben machen, testen und offene Fragen lösen. <BR /><BR />„Dann kann man mit Strafen kommen“, so Noggler. Ein Gesetz ohne Strafen ist aber wie ein Christbaum ohne Kugeln.<BR /><BR />Auch die Grünen haben Anträge zum DNA-Artikel im Omnibus vorgelegt. Sie beantragen, Hunde für Herdenschutz, Blinde, Zivilschutz vom DNA-Test auszunehmen und Strafen 2024/ 2025 auszusetzen. <BR /><BR />„Das Gesetz ist der Inbegriff von schlampig“, sagt Madeleine Rohrer. Unterm Strich könnte Noggler aber mit der Streichung der DNA-Strafen die Nase vorn haben. Die Opposition dürfte mit ihm stimmen. Die Mehrheit hätte das Nachsehen. <BR /><BR />