Dienstag, 09. März 2021

Eltern: „Klassen mit Luftfiltern ausstatten“

Zwischen Homeschooling und strengen Hygienemaßnahmen sind derzeit nicht nur Schüler und Lehrer sehr gefordert – auch die Eltern tragen die Last der Pandemie. Bessere Einbindung in die Entscheidungen zu ihrer Bekämpfung fordert deshalb der Landesbeirat der Eltern.

Die Elternvertreter wenden sich mit einer Aussendung an die Öffentlichkeit: Sie fühlen sich in die Entscheidungen auf Landesebene zu wenig eingebunden.
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Die Elternvertreter wenden sich mit einer Aussendung an die Öffentlichkeit: Sie fühlen sich in die Entscheidungen auf Landesebene zu wenig eingebunden. - Foto: © This image is from Stocksy United or https://www.stocksy.com. Purchase this image at https://www.stocksy.com/545339 / BONNINSTUDIO
Der Landesbeirat der Eltern schreibt in einer Aussendung, Stabilität, Kontinuität und Mitsprache seien im heurigen Schuljahr weiterhin Fremdwörter für Eltern und ihre schulpflichtigen Kinder. Die Öffnung der meisten Grundschulen sei zwar eine Erleichterung für Schüler
und Eltern – diese Öffnung fordern die Elternvertreter des Landes aber auch für die restlichen Bildungseinrichtungen.

Die Elternvertreter bedauern, dass sie das letzte Glied in der Informationskette seien und jede Entscheidung unmittelbar hinnehmen müssten, ohne die Möglichkeit auf Mitsprache.

Eine „gemeinsam gut geplante und ausgearbeitete Selbsttestaktion“ würden die Eltern gut heißen, wenn sie flächendeckend in Zukunft auch von zu Hause 2-mal wöchentlich selbst testen könnten. „Als Auftrag der Schule sehen wir, dass die Schulklassen mit geeigneten Luftfiltern ausgestattet werden.“

Tests sollten auf die Mittel- und Oberschüler ausgedehnt werden,
denn auch diese hätten das Recht auf Bildung in Präsenz und direkte soziale Kontakte.

„Die psycho-physische Gesundheit ist die Basis für Stabilität, Erfolg und Sicherheit“, schreiben die Elternvertreter. Eltern, Schüler und Lehrkräfte seien durch „maximale Flexibilität und Geduld über sich hinausgewachsen“.

stol