Bereits Ende August hat die Landesregierung festgelegt, dass das Ex-Enel-Gebäude in der Bozner Dantestraße der neue Standort für die Gletschermumie Ötzi sein soll. Damit sei man der Studie des Beratungsagentur Sinloc gefolgt, die das Ex-Enel-Gebäude auf Rang 1 der geeigneten Standorte gesetzt hat, betonte Landeshauptmann Arno Kompatscher am Dienstag, im Anschluss an die Sitzung der Landesregierung.<BR /><BR />Bloß: Es fehlt bislang die notwendige Finanzierung. Während man eine Bauleitplanänderung vornimmt, um die Bauten überhaupt vornehmen zu können, müsse die Finanzierung noch geklärt werden, sagte Kompatscher. Im 3-Jahres-Budget seien nämlich keine Geldmittel für das Ötzi-Gebäude vorgesehen. <BR /><BR />Aus diesem Grund könne man sich „alternative Finanzierungsformen“ vorstellen, so der Landeshauptmann: Europäische oder staatliche Geldmittel, oder aber, indem das Land Besitz verkauft, der nicht mehr gebraucht wird. <BR /><BR />