Dienstag, 24. November 2020

Maximal 900 Euro: Ab 10. Dezember für Soforthilfen ansuchen

Viele Südtiroler sind wegen des Lockdowns in Geldnot geraten: Nun legt das Land neue Soforthilfen auf. Ansuchen können ab 10. Dezember im Sozialsprengel gestellt werden.

Wegen der wirtschaftlichen Notlage durch den Corona-Lockdown sollen Soforthilfen des Landes fließen: Maximal 900 Euro können Antragsteller bekommen.
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Wegen der wirtschaftlichen Notlage durch den Corona-Lockdown sollen Soforthilfen des Landes fließen: Maximal 900 Euro können Antragsteller bekommen. - Foto: © Shutterstock
Die Landesregierung hat auf Vorschlag von Landesrätin Waltraud Deeg die Wiederaufnahme der Covid-Hilfsmaßnahmen gutgeheißen. Ansuchen sind ab 10. Dezember im Sozialsprengel möglich.

Soziallandesrätin Waltraud Deeg bezeichnet die unmittelbaren Unterstützungsleistungen als bedeutende Abfederungsmaßnahmen: „Diese Krise hat uns im Frühjahr relativ unerwartet und hart getroffen. Nachdem auch jetzt wieder Einschränkungen in vielerlei Bereichen gemacht werden, wollen wir die Hilfsmaßnahmen wieder aufnehmen.“

Details ab Anfang Dezember verfügbar

Den Bürgern und Familien in Südtirol sollen mit Soforthilfe, Sondermietbeitrag und Sonderbeitrag für Wohnungsnebenkosten zudem direkt finanziell unter die Arme gegriffen werden. Das Covid-19-Kindergeld wird dieses Mal bereits ein Bestandteil der unterschiedlichen Leistungen sein.

Die Anlaufstellen für die Leistungen werden wiederum die Sozialsprengel sein, es kann ab 10. Dezember um die Beiträge angesucht werden.

Alle Details zu den Leistungen werden ab Anfang Dezember auf der Landeswebseite und vor Ort in den Sprengeln verfügbar sein. „Wir nutzen diese verbleibende Zeit, um die Details in den Kriterien festzuschreiben und um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sprengeln gut vorzubereiten“, sagt Landesrätin Waltraud Deeg. Bereits festgelegt wurde, dass die Soforthilfe auf maximal 900 Euro erhöht wurde, diese werden für insgesamt 3 Monate an die Antragsteller ausbezahlt.

Bauspardarlehen und Wobi-Mieten stunden

Neben der direkten finanziellen Unterstützung hat die Landesregierung am Dienstag zudem weiteren Abfederungs- und Vereinfachungsmaßnahmen zugestimmt. In diesem Zusammenhang soll es nun auch wieder die Möglichkeit geben, die Pflegeeinstufung zu vereinfachen, Bauspardarlehen und Wobi-Mieten zu stunden oder die Anbieter von Dienstleistungen im Bereich der Kleinkindbetreuung, Sommer- und Nachmittagsbetreuung oder der Sozialdienste finanziell unterstützt werden. Die entsprechenden Beschlüsse werden in einer der nächsten Sitzungen der Landesregierung zur Behandlung vorgelegt.

stol