Das wissenschaftliche Komitee (CTS), das der Regierung beratend zur Seite steht, wird über neue Maßnahmen diskutieren und dann der Regierung unterbreiten. Angesichts der zunehmenden Zahl von Corona-Infektionen steht die <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/mini-quarantaene-enger-kontakt-heute-entscheidet-die-regierung" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Verkürzung der Dauer der Quarantäne</a> für Personen mit 3 Impfungen von 10 auf 5 Tage. <BR /><BR />Die Quarantänepflicht für Geimpfte, die mit positiv Getesteten in Kontakt gekommen sind, könnte komplett abgeschafft werden, erwägt das Kabinett.<BR /><BR />Die Regierung prüft außerdem die Möglichkeit einer Verkürzung der Heimisolierung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die außerhalb ihres Arbeitsumfelds mit positiv getesteten Personen in Kontakt gekommen sind. Eine solche Maßnahme würde darauf abzielen, Engpässe beim Gesundheitspersonal aufgrund von Zwangsisolierungen zu vermeiden.<BR /><BR />Wegen der stark wachsenden Infektionszahlen infolge der Omikron-Variante könnten in den nächsten 10 Tagen 10 Millionen Italiener unter Heimisolierung stehen, entweder weil sie sich selber infiziert haben oder weil sie mit positiv getesteten Personen in Kontakt gekommen sind, schätzen Experten. Derzeit sind 2,5 Millionen der 59 Millionen Italiener in Heimisolierung.<BR /><BR />Geprüft wird auch eine Neu-Definition der Regelung „enger Kontakt“, wer also zu engen Kontaktpersonen von Corona-Positiven zu zählen ist. <BR /><BR />Zu den zu klärenden Fragen gehört auch die Frage einer Preisermäßigung für FFP2-Masken, deren Kosten einem Vorschlag zu Folge etwa einen Euro betragen könnten. <BR /><BR />Nach der Impfpflicht für das Gesundheitspersonal, die Lehrer und die Polizeikräfte sprechen sich immer mehr Experten dafür aus, die Impfung auch für andere Kategorien von Arbeitnehmern verbindlich zu machen. „Die Regierung hat noch Zeit, sie einzuführen“, betont der Präsident des italienischen Industriellenverbandes Confindustria, Carlo Bonomi. <BR /><BR />Und der Minister für den öffentlichen Dienst, Renato Brunetta, hofft auf einen „Super-Green-Pass für die gesamte Arbeitswelt, ob öffentlich, privat oder selbständig“. <BR /><BR /><BR />