Samstag, 24. Juli 2021

Nur mehr „Liebe Gäste“ statt „Meine Damen und Herren“?

Ob zu Hause, am Stammtisch, in den sozialen Netzwerken oder auf höchster politischer Ebene: Die Debatte um eine geschlechtergerechte Sprache erhitzt die Gemüter. In Berlin wie auch in Rom. Und auch in Südtirol. + Sarah Locher und Johannes Vötter

In Deutschland tobten  zuletzt nicht nur verheerende Unwetter, sondern ein regelrechter „Sprachsturm“ hinsichtlich dergendergerechten Wortwahl bei  Lufthansa & Co.
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In Deutschland tobten zuletzt nicht nur verheerende Unwetter, sondern ein regelrechter „Sprachsturm“ hinsichtlich dergendergerechten Wortwahl bei Lufthansa & Co. - Foto: © Shutterstock

„Liebe Leserinnen und Leser“ – Geht es nach den „Gender-Talk“-Befürwortern, dann ist auch diese Formulierung nicht mehr zeitgemäß. Zumal damit eine bestimmte Gruppe an Menschen ausgeschlossen wäre, die sich geschlechtlich keinem der beiden Lager zurechnen kann. „Divers“ ist hier mittlerweile das etablierte Wort.

lub