3 weitere Regionen (Piemont, Friaul-Julisch-Venetien und Sizilien) könnten am kommenden Montag, den 24. Jänner, zur orangen Zone erklärt werden. Sie haben die gesetzlich festgelegten Schwellenwerte nämlich überschritten: mehr als 30 Prozent Covid-Patienten auf den Normalstation und mehr als 20 Prozent auf den Intensivstationen. Damit ziehen sie mit Aosta gleich, das seit dem 17. Jänner als orange gilt.<BR /><BR /> Apulien bewegt sich auf die gelbe Zone zu. Wenn der aktuelle Trend am Freitag durch das Oberste Gesundheitsinstitut (ISS) bestätigt wird, werden nächste Woche nur noch 4 Regionen (Basilikata, Molise, Sardinien und Umbrien) in der weißen Zone bleiben.<BR /><BR /><b>Lombardei, Kalabrien, Ligurien und Marken gefährdet</b><BR /><BR />Kalabrien schreibt trotz eines Anteils von 42,7 Prozent an Aufnahmen in nicht-kritischen Bereichen immer noch „gute“ Zahlen, und zwar dank der Intensivstation, in denen die Covid-Einweisungen auf 17,5 Prozent gesunken sind – weil man die Bettenzahl aufgestockt hat.<BR /><BR /> Problematisch ist die Lage in der Lombardei (35,4 Prozent auf den Normalstationen): Auch sie dürfte jedoch dank der Lage auf den Intensivstationen, die unter der 20-Prozent-Schwelle liegen, noch mindestens eine Woche lang gelb bleiben. <BR /><BR />Ligurien steht nach wie vor unter Beobachtung (39,8 Prozent Covid-Patienten auf den Normalstationen), die Rate der Krankenhauseinweisungen auf der Intensivstation beträgt 18,6 Prozent. Die Marken (28,5 Prozent in nicht kritischen Bereichen und 28,2 Prozent in der Intensivpflege) und die autonome Provinz Trient (29,2 Prozent bzw. 23,3 Prozent) sind ebenfalls Orange-Kandidaten.<BR /><BR /><b>Aosta noch orange, könnte bald zur roten Zone werden</b><BR /><BR />Aosta hat den höchsten Prozentsatz an Einweisungen auf den normalen Krankenstationen (57,1 Prozent; 24,2 Prozent auf Intensivstationen). Die Situation ist sehr heikel. Wird nämlich die 30-Prozent-Schwelle überschritten, gilt die Region als rote Zone: Dann müssten Geschäfte, Restaurants und Skigebiete schließen. Auch die Ausgangssperre droht wieder.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/immer-mehr-op-patienten-die-corona-haben" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Auch in Südtirol steigt die Zahl von asymptomatischen Krankenhauspatienten.</a>