„Für eine bessere Balance zwischen Familie und Beruf und damit es den Familien gut geht, unterstützt das Land über die Familienagentur eine qualitativ hochwertige Kleinkindbetreuung.“ So wird die Kleinkindbetreuung von 0 bis 3 Jahren, auf der Webseite des Landes dargestellt.<BR /><BR />„So weit so gut, das funktioniert aber nur, wenn die Kleinkind-Betreuerinnen, die für die Erziehung, Betreuung und Pflege der ihnen anvertrauten Kinder verantwortlich sind, ausreichend wahrgenommen und wertgeschätzt werden“, heißt es vom Landesverband der Sozialberuf (LSB). Denn letztendlich seien sie es, die den Alltag der Kinder gestalten und ihre körperliche, seelische und geistige Entwicklung fördern und unterstützen.<BR /><BR /><b>„Was immer noch fehlt, ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Lohnerhöhungen der Kleinkind-Betreuerinnen“</b><BR /><BR />Künftig sollen 15 Millionen Euro vom staatlichen Wiederaufbauplan in den Ausbau der Kitas fließen. „Neben einem quantitativen Ausbau der Kitas muss jetzt aber dringend auch in die Verbesserung der Rahmenbedingungen der Kleinkind-Betreuerinnen und in die Mitarbeitersicherung investiert werden“, heißt es weiter. <BR /><BR />Die Rahmenrichtlinien für die frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung wurden bereits erarbeitet und verabschiedet. „Was immer noch fehlt, obwohl schon oft angekündigt, ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Lohnerhöhungen der Kleinkind-Betreuerinnen<BR />Einmal mehr wurde in der Anhörung, die Situation der Kleinkindbetreuerinnen in den Kitas von verschiedenen Seiten dargestellt“, so der LSB. <BR /><BR /><b>„Zurück bleiben die Kleinkind-Betreuerinnen, die täglich Ihr Bestes geben und immer wieder vertröstet werden“</b><BR /><BR />Die Anliegen, die von der Fachgruppe der Kleinkindbetreuerinnen im Landesverband im Laufe der Anhörung vorgebracht wurden, seien immer noch dieselben. Ein dementsprechender Beschlussantrag wurde im Juni dieses Jahres vom Landtag abgelehnt.<BR /><BR />„Zurück bleiben die Kleinkind-Betreuerinnen, die täglich Ihr Bestes geben und immer wieder vertröstet werden“, heißt es weiter. <BR /><BR />„Wir als Landesverband der Sozialberufe, fordern einen gemeinsamen Tisch mit allen Verantwortungs- und Entscheidungsträgerinnen, damit baldmöglich die nächsten konkreten Schritte gesetzt werden können. Denn eine Lohnerhöhung und die Verbesserung der Rahmenbedingen, sind die Voraussetzung für den Ausbau der Kitas.“