Mittwoch, 05. Februar 2020

Fisch aus Südtirol – eine neue Nische für die Landwirtschaft

In anderen Alpenregionen hat sie eine lange Tradition, in Südtirol ist die bäuerliche Fischzucht hingegen weitgehend unbekannt. Das könnte sich aber bald ändern. Die Nachfrage wäre auf jeden Fall da, wie eine Studie des Bauernbundes zeigt.

Bis auf eine Handvoll Betriebe, die in Südtirol Fische züchten, gibt es kein heimisches Angebot an Speisefisch.
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Bis auf eine Handvoll Betriebe, die in Südtirol Fische züchten, gibt es kein heimisches Angebot an Speisefisch. - Foto: © shutterstock
Im Rahmen eines vom Land Südtirol geförderten Kooperationsprojektes hat der Südtiroler Bauernbund das Marktpotential von Fisch aus lokaler Produktion näher unter die Lupe genommen. „Die Nachfrage nach Fisch aus Südtirol ist auf alle Fälle gegeben“, sagt Michael Eisendle, der beim Bauernbund das Projekt betreut gegenüber dem „WIKU“.

„Bis auf eine Handvoll Betriebe, die in Südtirol Fische züchten, gibt es aber kein heimisches Angebot an Speisefisch“, so Eisendle.
Besonders für Direktvermarkter wäre Fisch ein neues interessantes Produkt, heißt es vom Bauernbund. Allerdings gebe es auch eine Reihe von Herausforderungen: von der Wasserkonzession über das Know-how bis zur Logistik.

Mehr Informationen zur Fischzucht als neuer Nische gibt es im aktuellen „WIKU“, Beilage des Tagblatts „Dolomiten“ am Mittwoch.


d

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