Montag, 04. Mai 2020

hds: „Betrieben mehr öffentliche Flächen zur Verfügung stellen!“

In wenigen Tagen dürfen die seit 12. März geschlossenen 3700 Einzelhandelsbetriebe und 3850 Gastrobetriebe in Südtirol wieder öffnen. Der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol – hofft dabei auf die Unterstützung der Betriebe durch die Gemeinden.

hds-Präsident Philipp Moser fordert Unterstützung von den Gemeinden bei der Wiederöffnung der Betriebe.
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hds-Präsident Philipp Moser fordert Unterstützung von den Gemeinden bei der Wiederöffnung der Betriebe. - Foto: © Helmuth Rier
„Es geht nun etwa darum, die richtige Beschilderung oder alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen in den Verkaufsräumen und in den Lokalen vorzusehen“, schildert hds-Präsident Philipp Moser die Situation. „Es ist für viele wie eine Erlösung, nach 2 Monaten Zwangsschließung wieder einfach für die Kundschaft hier zu sein und öffnen zu können.“

Der hds erwartet sich auch ein Entgegenkommen von Seiten der Gemeindeverwaltungen, wenn es um die Verwendung und Besetzung des öffentlichen Grundes vor einem Geschäft oder Gastlokal geht.

Wenn jetzt die Geschäfte, Bars und Cafés der Reihe nach wieder aufsperren dürfen, gilt es strikt die Sicherheitsvorkehrungen und somit die Abstandsregeln einzuhalten. „Allein dafür wird mehr öffentlicher Grund vor den Betrieben als üblich benötigt. Daher sollten die Gemeinden den Betrieben zum einen die öffentlichen Flächen kostenlos und mit einer einfachen Meldung zur Verfügung stellen und zum anderen grundsätzlich mehr Fläche gewähren, um den Abstand der Kunden auch einhalten zu können“,fordert Moser.

Das wäre gerade in der 1. Phase eine große finanzielle und bürokratische Erleichterung für die Unternehmen, so der Appell des hds an Südtirols Gemeindeverwaltungen.

stol

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