Donnerstag, 06. Februar 2020

Immobilienpreise in Südtirol zum Teil gestiegen

Die Immobilienwerte bewegten sich im Vorjahr laut Landesstatistikinstitut Astat zwischen 3864 und 5129 Euro pro Quadratmeter in Bozen und zwischen durchschnittlich 2577 und 3622 Euro pro Quadratmeter in den anderen Gemeinden.

Südtirol ist ein teures Pflaster.
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Südtirol ist ein teures Pflaster. - Foto: © dpa-tmn / Christin Klose

Die Höchstwerte liegen in 17 Gemeinden über 4000 Euro pro Quadratmeter, darunter Bozen, Meran und Brixen, den jeweiligen Nachbargemeinden und den touristischen Gemeinden im Dolomitengebiet.

In 4 Randgemeinden, die sich vor allem im Westen des Landes befinden, liegen die Höchstwerte unter 2000 Euro pro Quadratmeter.

Innerhalb eines Jahres sind die Markthöchstpreise laut Astat in 45 Gemeinden, die sich vor allem im Burggrafenamt und im Vinschgau befinden, gestiegen. Gleichzeitig verbuchen 8 Gemeinden einen Rückgang.

Was die Mieten anbelangt, so betrugen diese im Jahr 2018 in Bozen 11,18 bis 14,72 Euro pro Quadratmeter monatlich und in den anderen Gemeinden zwischen 7,70 und 10,85 Euro pro Quadratmeter.

Von zentraler Bedeutung bei der Festsetzung des Immobilienwerts sind die Kosten für den Baugrund. Diese bewegten sich im Jahr 2018 in den Ortskernen zwischen 304 und 464 Euro pro Quadratmeter. In Bozen hat man dafür im Vorjahr mehr als das Dreifache bezahlt.

d