„Die Einkommen aus lohnabhängiger Arbeit sind oft zu gering, zumal die Lebenshaltungskosten stark angestiegen sind, insbesondere im Hinblick auf das in Südtirol teure Wohnen“, so Tanja Rainer, SJR-Vorsitzende. Der SJR appelliert daher sowohl an die Politik entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen als auch an die Arbeitgeber, gerechte und den Lebenshaltungskosten angepasste Löhne zu bezahlen.<BR /><BR /><embed id="dtext86-59324256_quote" /><BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/zentralbank-oekonom-an-briten-akzeptieren-dass-ihr-aermer-seid" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Der Chefvolkswirt der Bank of England machte Schlagzeilen, weil er sagte, die Briten müssten akzeptieren, dass sie nun ärmer seien.</a><BR /><BR /><i>Wie geht es Ihnen finanziell? Stimmen Sie ab!</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="235425" data-mode="poll"></div></div> <BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/tony-tschenett-mehr-in-der-lohntuete-es-gibt-keine-ausreden-mehr" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">ASGB-Chef Tony Tschenett mahnte im STOL-Interview: „Es kann jetzt keine Ausreden mehr geben: Wenn nichts passiert, wird auch das Konsumverhalten zurückgehen.“</a><BR /><BR />Gerade junge Arbeitnehmer bekämen häufig ein zu niedriges Gehalt, warnt der SJR. Zudem seien höhere Löhne auch ein Anreiz für junge Arbeitnehmer in Südtirol zu bleiben und könnten so helfen, dem „Brain Drain“, also der Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte, entgegenzuwirken.<BR /><BR />Des Weiteren sei darauf hinzuarbeiten, das Image der Lehre zu verbessern. „Das Ansehen von praktischen Berufen ist aufzuwerten und hierfür bedarf es der Mitwirkung aller – der Schulen sowie der Schüler, der Eltern, der Unternehmen und Betriebe, der Politik, der Vereine und jedes einzelnen selbst“, erläutert Rainer. <BR /><BR />