Montag, 16. März 2020

Mila: „Wir haben die Situation unter Kontrolle“

Mila – Bergmilch Südtirol kann die Lieferkette und den Produktionsablauf trotz der Ausnahmesituation aufgrund von Covid-19 aufrechterhalten. Das versicherte das Unternehmen in einer Aussendung am Montagnachmittag.

Die Versorgung der Geschäfte mit Frischmilch ist garantiert.
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Die Versorgung der Geschäfte mit Frischmilch ist garantiert. - Foto: © mila
„In den letzten Tagen haben wir vermehrt Anfragen von Kunden und Konsumenten zur Gewährleistung der Grundversorgung erhalten“, so Robert Zampieri, Geschäftsführer von Mila - Bergmilch Südtirol.

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„Wir können eventuelle Befürchtungen entkräften und möchten darüber informieren, dass wir die Lieferkette aufrechterhalten und die Produktion garantieren können, um die tägliche Versorgung der Geschäfte weiterhin zu gewährleisten. Zwar gibt es verschiedenste Schwierigkeiten und Einschränkungen, doch die Zulieferung der notwendigen Waren, wie z.B. Verpackungsmaterialien, funktioniert.“

In den beiden Produktionsstätten von Mila – Bergmilch Südtirol, Bozen und Bruneck, wird momentan – natürlich unter strengster Einhaltung aller Vorschriften – gearbeitet. In jenen Bereichen, wo dies möglich ist, wurde auf Smart Working umgestellt und die Mitarbeiter arbeiten von zu Hause aus. „Der Schutz der Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität, weshalb wir natürlich alle Maßnahmen dafür getroffen haben“, so Zampieri weiter.

Es droht ein Milchüberschuss

Die Schließung der Restaurants, Bars und Nächtigungsbetriebe und der plötzliche Rückgang des Exports, stellen Mila – Bergmilch Südtirol zudem vor eine weitere Herausforderung, die das gesamte Staatsgebiet betrifft. „Es wird ein nationaler Milchüberschuss befürchtet“, erklärt Robert Zampieri. „Der Italienische Molkereiverband Assolatte hat deshalb dazu aufgerufen die Milchmengen soweit es geht zu reduzieren. Auch wir haben unsere Mitgliedsbetriebe in einem Schreiben um die freiwillige Reduzierung der Anlieferungsmengen gebeten. Hierbei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, wir möchten damit langfristig einen Wertverlust unseres kostbaren Rohstoffes vermeiden und weiterhin imstande sein, die gesamte Milch zu veredeln,“ erklärt Zampieri.

pm/stol