Mittwoch, 05. August 2020

Reisen in Coronazeiten: Das müssen Sie wissen

Die Corona-Pandemie hat die Reisepläne vieler Verbraucher zunichte gemacht – und mit zahlreichen Fragen zurück gelassen. Die Experten des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ) in Bozen haben die Antworten.

Die Corona-Pandemie hat so manche Reisepläne durchkreuzt.
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Die Corona-Pandemie hat so manche Reisepläne durchkreuzt. - Foto: © shutterstock
Was wird mir alles rückerstattet? Muss ich mich mit einem Gutschein zufrieden geben? Und welche Chancen auf „Geld zurück“ habe ich, wenn ich meine Pauschalreise aus Sorge vor einer Infektion nicht mehr antreten will? Mit solchen und ähnlichen Themen sind die Konsumentenschützer des EVZ tagtäglich konfrontiert. Im aktuellen „WIKU“ geben Sie Antwort auf die wichtigsten Fragen.

Aufklärungsbedarf besteht vor allem, was das Thema Gutscheine angeht. Um die Liquiditätsengpässe der Unternehmen abzufedern, haben einige EU-Mitgliedsstaaten, darunter auch Italien, die Möglichkeit eingeführt, Erstattungen nur in Form eines Gutscheins anzubieten. Diese Voucher-Lösung ist zwar nicht EU-Recht-konform, wie Barbara Klotzner vom Europäischen Verbraucherzentrum betont.

„Doch aus heutiger Sicht kann der Verbraucher nichts anderes tun, als den Gutschein zu akzeptieren, vor allem wenn es sich um eine Pauschalreise oder eine Hotelbuchung handelt“, betont sie gegenüber dem „WIKU“.

Danach hat er entweder die Möglichkeit, den Gutschein einzulösen, oder darauf zu warten, dass die Frist zum Einlösen verstreicht. „In dem Fall bekommt er das Geld dann rückerstattet.“
Etwas anders sieht die Sache aus, wenn der Reiseveranstalter im Ausland sitzt.

Mehr dazu lesen Sie im aktuellen „WIKU“.


d