Montag, 19. Oktober 2020

SGB: „Wichtig, sich an Regeln zu halten“

In Anbetracht der steigenden Neuinfektionen in Südtirol mahnt nun auch die Fachgewerkschaft Öffentliche Dienste im Südtiroler Gewerkschaftsbund SGB-Cisl zur Verantwortung.

Der Südtiroler Gewerkschaftsbund fordert auf, sich an die Maßnahmen zu halten.
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Der Südtiroler Gewerkschaftsbund fordert auf, sich an die Maßnahmen zu halten. - Foto: © shutterstock
„Es mag überflüssig erscheinen, trotzdem appellieren wir an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger, die entsprechenden Schutzbestimmungen anzuwenden und einzuhalten“, heißt es in der Aussendung.

„Es handelt sich unserer Überzeugung nach um Bestimmungen, die unser tägliches Leben nicht allzu stark einschränken, deren Einhaltung uns aber erlauben würde, die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.“

Krankenhauspersonal kann nicht erneut so einer Belastung ausgesetzt werden“

Die Beschäftigten in den Krankenhäusern waren im Frühjahr an der Grenze der Belastbarkeit, und in den darauffolgenden Monaten haben sie jene Leistungen nachgeholt, die aufgrund des Lockdowns aufgeschoben worden waren. „Diese Bediensteten können nicht noch einmal derartigen Belastungen ausgesetzt werden.“

Es könne auch nicht sein, dass Bürgerinnen und Bürger weiterhin monatelang auf ihre Gesundheitsleistungen warten müssen, weil die Bediensteten mit den Covid-19-Patienten voll ausgelastet sind.

Die Wirtschaft könne keinen zweiten Lockdown verkraften. Dieser hätte verheerende Folgen für die Betriebe und somit für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.Auch eine zweite, längere Phase des Fernunterrichts wie jene im Frühjahr würde Familien wie Schulkinder vor sehr große Herausforderungen stellen.

„Bemühen wir uns, dies zu vermeiden. Heute einige Verhaltensregeln zur Covid-Vorbeugung einzuhalten, auch in der Familie und in unserem persönlichen Umfeld, kann sich als sehr wichtig für die Eindämmung des Coronavirus erweisen und dazu beitragen, in Zukunft noch größere Probleme abzuwenden.“

stol

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