Mittwoch, 15. April 2020

So sieht die Liquiditätsspritze aus Rom aus

Lieferanten, Dienstleister, Mieten bezahlen: Das müssen Unternehmer auch in Corona-Zeiten, selbst dann, wenn der Betrieb geschlossen ist. Rom hat dafür kürzlich ein Milliardenpaket, das sogenannte „decreto liquidità“, verabschiedet. Der „WIKU“ hat die Details.

Rom will Liquidität und Bankkredite im Volumen von mehr als 400 Milliarden Euro bereitstellen.
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Rom will Liquidität und Bankkredite im Volumen von mehr als 400 Milliarden Euro bereitstellen. - Foto: © APA (dpa) / Holger Hollemann
Konkret will die Regierung Liquidität und Bankkredite im Volumen von mehr als 400 Milliarden Euro bereitstellen, 200 Milliarden davon sollen dem Binnenmarkt dienen, der Rest zur Förderung der Ausfuhren.

Im Wesentlichen sieht die Verordnung staatliche Kreditgarantien vor: Bei kleinen Darlehen bis zu 25.000 Euro haftet der Staat sogar zu 100 Prozent, wie der „WIKU“ schreibt. Für Darlehen bis zu 5 Millionen Euro beträgt die Garantie 90 Prozent.


Zudem wurde beschlossen, dass die Zahlung der für März geschuldeten Mehrwertsteuer ausgesetzt werden kann, wenn die Corona-Krise einen starken Umsatzrückgang bewirkt.

Mehr darüber lesen Sie im aktuellen „WIKU“ in
.

stol

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