Mittwoch, 06. Mai 2020

Staatsverschuldung wird auf 43.000 Euro pro Kopf steigen

Die Coronakrise hat Italien extrem schwer getroffen. Unterstützung kam bisher von der Europäischen Zentralbank, während über die EU-Vorhaben noch diskutiert wird. Einen Überblick über die Pläne gibt der aktuelle „WIKU“.

Der Schuldenberg in Italien steigt auf 2600 Milliarden Euro.
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Der Schuldenberg in Italien steigt auf 2600 Milliarden Euro. - Foto: © APA / BARBARA GINDL
Die Prognosen für Italien sind alles andere als günstig. Die Wirtschaft steht vor einer schweren Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt wird Schätzungen der Regierung zufolge heuer um 8 bis 10 Prozent schrumpfen, wie der „WIKU“ schreibt. Die Staatsverschuldung dürfte dagegen auf über 2600 Milliarden Euro steigen – so viel wie nie. Das wären rund 43.000 Euro pro italienischem Staatsbürger.



Auf dem Höhepunkt der Coronavirus-Krise hat Italien kaum Hilfe durch die EU erfahren. Mittlerweile liegen einige Vorschläge auf dem Tisch, um die Euroländer zu unterstützen – doch über Vieles wird noch diskutiert, zum Beispiel über die Details zum EU-Kurzarbeitsprogramm „Sure“ und darüber, wo die 1000 Milliarden Euro für den EU-Aufbaufonds herkommen sollen.

Mehr darüber lesen Sie im aktuellen „WIKU“

stol

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