Dienstag, 20. Juli 2021

Südtiroler Bauernjugend tagt im Unterland

Die Landesleitung der Südtiroler Bauernjugend traf sich am 16. und 17. Juli im Unterland und hielt dort ihre Sommersitzung und ihre Klausurtagung ab. Am Freitag stand eine Besichtigung der Kellerei Kurtatsch auf dem Programm. Am Samstag ging es nach Kurtinig zur Klausur im Hotel Teutschhaus. Im Mittelpunkt standen dabei die Zusammenführung der neuen Funktionäre und das Thema Trends im Ehrenamt.

Die SBJ-Landesleitung freut sich  aufs  neue Vereinsjahr.
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Die SBJ-Landesleitung freut sich aufs neue Vereinsjahr. - Foto: © SBJ
1900 gegründet gehört die Kellerei Kurtatsch zu den ältesten Kellereigenossenschaften des Landes. Im letzten Jahr wurden die neue Vinothek und der „Dolomit“-Barriquekeller fertiggestellt. Die SBJ-Landesleitung hat im Rahmen ihrer Sommersitzung den Neubau besichtigt.

Besichtigung des Terroir-Parcours

Lage für Lage. Wein für Wein. – Die verschiedenen Weine werden in der Kellerei Kurtatsch in den steilen Lagen von 220 bis 900 Höhenmeter so produziert, dass sie die unterschiedlichen Standorte bestmöglich wiederspiegeln. „Unsere Philosophie ist durch den Begriff des „Terroirs“ geprägt, also den geographischen, klimatischen und geologischen Eigenschaften eines Weinbergs. Diese verleihen dem Wein seinen unverwechselbaren Charakter“, erklärt Kellerei-Mitarbeiter Thomas im Rahmen der Besichtigung. Er führte die Gruppe durch den neuen Terroir-Parcours, der mit anschaulich gestalteten Schautafeln die verschiedenen Weine von den Lagen Brenntal auf 220 Metern bis Graun auf 900 Metern Meereshöhe präsentiert. Letzte Station der Führung war der neue Barrique-Keller mit der atemberaubenden Natursteinwand. Abschließend verkostete die SBJ-Landesleitung noch vier gute Tropfen in der Vinothek mit einem unvergesslichen Blick auf das Unterland.




Klausurtagung am Tag zwei

Am Samstag ging es für die SBJ-Landesleitung nach Kurtinig ins Hotel Teutschhaus. Unter der Moderation der Referentin Kathia Nocker startete das Seminar mit einem Spiel zur Stärkung der Teamarbeit. Laut Aufgabenstellung mussten die Teilnehmer mithilfe eines Krans, der an mehreren Seilen befestigt war, einen Turm aus Klötzen bauen. Dabei durfte nur das jeweilige Ende des Seils gehalten und kein Klotz mit den Händen berührt werden. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Das Team hat es geschafft, den Turm vollständig aufzubauen. „Die Aufgabe war gar nicht so einfach. Jeder musste seinen Beitrag leisten und gemeinsame Entscheidungen mittragen. Nur eine falsche Bewegung wäre nötig gewesen und der Turm wäre umgefallen. Das Spiel hat uns gezeigt, dass vor allem die Kommunikation ein sehr wichtiger Faktor in der Teamarbeit ist“, erklärt Angelika Springeth, SBJ-Landesleiterin.




Die Generation Z fürs Ehrenamt begeistern

Am Nachmittag stand das Thema Trends im Ehrenamt im Mittelpunkt. Das Ehrenamt befindet sich in einem Wandel und die Jugend der sogenannten Generation Z wird zukünftig die Führung in den Vereinen übernehmen. Um auf diese Veränderung vorbereitet zu sein, ist die SBJ-Landesleitung der Frage nachgegangen, was die SBJ konkret tun kann, um junge Menschen der Generation Z für die ehrenamtliche Tätigkeit in der Bauernjugend zu begeistern. „In Gruppenarbeiten konnten wir einige Ideen sammeln, die wir nun schrittweise in unsere Vereinsarbeit integrieren möchten. Wir sind zuversichtlich, unsere Funktionäre und Mitglieder auch weiterhin mit unseren Werten begeistern zu können“, erklärt Raffael Peer, Landesobmann der Südtiroler Bauernjugend.

stol