Am gestrigen Donnerstag hatten die italienischen Tankstellenbetreiber angekündigt, Ende Jänner streiken zu wollen ( <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/rom-streit-um-treibstoffpreise-geht-weiter" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat berichtet</a>). Am heutigen Freitag wurde nach einem Treffen mit der Regierung wieder zurückgerudert: Der Streik wurde nun vorerst abgesagt, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet.<BR /><BR />Verbandsvertreter erklärten, dass die Regierung beim heutigen Treffen erkennen lassen habe, dass sie nicht die Tankstellenbetreiber für die hohen Spritpreise verantwortlich mache. Ein erneutes Treffen ist für den kommenden Dienstag angesetzt. Es sollen verschiedene Maßnahmen geprüft werden, mit denen die hohen Treibstoffpreise abgefedert werden könnten.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/tankstellenbetreiber-muessen-kuenftig-durchschnittspreis-angeben" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet, </a> hatte der italienische Ministerrat am Mittwoch ein Dekret erlassen, in dem Tankstellenbetreiber dazu verpflichtet werden neben dem eigenen Preis auch den nationalen Durchschnittspreise anzugeben. Mit dieser Maßnahme will die Regierung gegen Spekulation an den Zapfsäulen vorgehen.<BR /><BR />Im selben Dekret ist auch die Verlängerung der Tankgutscheine in Höhe von 200 Euro festgehalten. Anders als zunächst angekündigt soll diese für das gesamte Jahr 2023 gelten. <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/200-euro-tankgutscheine-verlaengert" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr erfahren Sie hier.</a>