<b>STOL: Herr Berger, eine kurze Zwischenbilanz: Gehen wegen der Corona-Regeln weniger Leute ins Restaurant oder in eine Bar?</b><BR />Klaus Berger: Da muss man unterscheiden: Es gibt sicherlich einige wenige Leute, die wegen der Corona-Regeln nicht in die Bar oder ins Restaurant gehen. Die meisten einheimischen Gäste, die vor Inkrafttreten dieser Auflagen unsere Gastbetriebe besucht haben, sind geimpft und kommen nach wie vor zu uns. Das Problem ist aber, dass die Touristen fehlen. Und weniger Touristen bedeutet natürlich auch weniger Gäste in den Bars und den Restaurants. Aber nicht nur dort: Auch die Geschäfte, die Skigebiete, oder die Museen beklagen das Ausbleiben der Touristen.<BR /><BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-52545218_quote" /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><b>STOL: Also jetzt im Jänner?</b><BR />Berger: Jetzt momentan ist es eklatant, aber auch im Dezember waren deutlich weniger Urlauber bei uns als an anderen Jahren. Das hängt natürlich mit den Einreiseregeln und der Einstufung als Hochrisikogebiet zusammen. Wenn die Gäste aber hier sind, dann halten sie sich an das Reglement beim Eintritt in einen Gastbetrieb.<BR /><BR /><BR /><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab:</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="192655" data-mode="poll"></div></div> <BR /><BR /><BR /><BR /><b>STOL: Und die Einheimischen?</b><BR />Berger: Es gibt einige Menschen, die sich nicht an das Reglement beim Zutritt zu gastronomischen Betrieben halten. Dann können sie eben auch nicht in die Innenräume der Restaurants und Bars. Unverständnis gibt es hingegen, dass auch im Freien die 2G-Regel eingeführt worden ist. Aber die allermeisten Gäste halten sich trotzdem daran. <BR /><BR /><BR /><b>STOL: Und wenn die Inhaber der Betriebe selbst nicht kontrollieren?</b><BR />Berger: Dann ist es so, dass sie bei Kontrollen ebenso bestraft werden und gegebenenfalls den Betrieb für einige Tage auch schließen müssen. Als Verband können wir ein solches unsolidarisches Verhalten nicht teilen. Wir haben alle Mitgliedsbetriebe mehrmals ersucht, die Corona-Regeln einzuhalten und diese auch zu kontrollieren. Wer dies nicht tut, muss mit den Konsequenzen rechnen.<BR /><BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-52545330_quote" /><BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><b>STOL: So wie das Restaurant in Meran, <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/ohne-maske-mit-angelecktem-finger-pr-desaster-fuer-den-tourismus" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">das kürzlich im italienischen Fernsehen „La7“ im Zusammenhang mit Impfgegner zu sehen war</a>?</b><BR />Berger: Zum Beispiel. Dazu ist aber zu sagen, dass dieser Betrieb kein Mitgliedsbetrieb des HGV ist. Insgesamt muss man aber sagen, dass die allermeisten unserer Mitgliedsbetriebe die Regeln einhalten und kontrollieren. Das ist auch notwendig, denn wir müssen froh sein, dass wir arbeiten können. Wenn wir an das vergangene Jahr denken, dann war das noch ganz anders. Alle gastronomischen Betriebe waren geschlossen, ebenso alle Aufstiegsanlagen. Heuer können alle arbeiten, jedoch mit den entsprechenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen.<BR /><BR /><BR />