<BR />In puncto Gestaltungsspielraum gaben die Befragten auf einer Skala von 0 (gar nicht) bis 100 (sehr gut) im Schnitt 64 Punkte an. Unterschiede zwischen den Branchen gebe es hierbei kaum. „Die Arbeitnehmer sämtlicher Branchen können sich ihre Arbeit grundsätzlich frei einteilen – das ist ein gutes Ergebnis“, sagt AFI-Arbeitspsychologe Tobias Hölbling.<BR /><BR />Eigenständige Entscheidungen treffen zu dürfen, können Arbeitnehmer hierzulande jedoch nicht gleichermaßen. Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft sind laut Studie mit ihrem Entscheidungsspielraum zufriedener als in öffentlichen Stellen. <BR /><BR />Besonders positiv stechen das Baugewerbe (72 Punkte) und das Gastgewerbe (68 Punkte) hervor, während in der öffentlichen Verwaltung Arbeitnehmer durchschnittlich nur 59 Punkte vergaben. <h3> Neues lernt man im Bildungswesen</h3>In Bezug auf die Frage, wie häufig man im Beruf Neues lernt, unterscheiden sich die Branchen ebenfalls sehr deutlich voneinander. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1058859_image" /></div> <BR /><BR />Arbeitnehmer im Bildungswesen geben am öftesten an, am Arbeitsplatz häufig oder immer Neues zu lernen (83 Prozent). Dahinter folgen die öffentliche Verwaltung (67 Prozent) und das Baugewerbe (64 Prozent).<BR /><BR />Deutlich mehr Arbeitsroutine findet sich im „Verarbeitenden Gewerbe“ und im Gastgewerbe: Dort geben weniger als die Hälfte der Arbeitnehmer an, dass sie am Arbeitsplatz immer oder häufig etwas Neues lernen müssen.<h3> Mehr Mitbestimmung, weniger Fehlzeiten</h3>Mitgestalten und Mitentscheiden seien 2 wichtige Komponenten für die Mitarbeiterzufriedenheit, betont Hölbling. „Wer Einfluss auf seine Arbeitstätigkeit hat, aber auch bei den Rahmenbedingungen der Arbeit ein Wörtchen mitreden kann, der fühlt sich grundsätzlich wohler und sein Unternehmen kann bares Geld sparen, weil der Mitarbeiter weniger oft fehlt.“