Freitag, 10. September 2021

„Wine Summit“: Dritte Ausgabe gestartet

Am gestrigen Donnerstag ist der Startschuss zum „Südtirol Wine Summit“ 2021 gefallen, der dritten Ausgabe des wichtigsten Weinevents im Land. Noch bis Samstag können sich Weinexperten, Fachjournalisten und Influencer aus 10 Ländern einen Eindruck von der Vielfalt von Weinland und Wein verschaffen. Darauf weist das Konsortium Südtirol Wein hin, Organisator der Veranstaltung gemeinsam mit IDM Südtirol.

Auf Schloss Maretsch (im Bild) hat am Donnerstag ein Willkommensdinner stattgefunden.
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Auf Schloss Maretsch (im Bild) hat am Donnerstag ein Willkommensdinner stattgefunden. - Foto: © Südtirol Wein//Michael Mair am Tinkhof
Südtirol ist ein Weinland der Kontraste – Rebsorten, Höhenlagen und Böden variieren auf engstem Raum und sorgen für eine Vielfalt, die sich im Angebot Südtiroler Weine widerspiegelt, schreibt das Konsortium Südtirol Wein. „Diese Vielfalt wollen wir den Fachleuten aus aller Welt ebenso vor Augen führen wie die jahrhundertealte Weinbautradition im Land“, ergänzt dessen Präsident Andreas Kofler.



Auf dem Programm der 3 Veranstaltungstage stehen Treffen mit insgesamt 80 Produzenten. „Aufgeteilt in kleinen Gruppen findet der Austausch zwischen unseren Winzern, unseren Kellermeistern und den Fachpublikum persönlich oder digital statt, und zwar immer unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen“, berichtet Kofler. „In jedem Fall bietet der Südtirol Wine Summit einen Einblick in das Weinland und die Weinkultur in Südtirol: in kleinen wie großen Betrieben gleichermaßen.“

Am Freitag Besonderheiten und Raritäten im „NOI Techpark“

Am Donnerstag traf sich das internationale Fachpublikum auf Schloss Maretsch, wo ein Welcome Dinner und eine exklusive Verkostung von Südtiroler Sekt auf dem Programm standen. Am heutigen Freitag wird die diesjährige Ausgabe im „NOI “ fortgesetzt, wo das Fachpublikum rund 260 Weine verkosten kann. Die Verkostungen im Technologiepark geben nicht nur einen Überblick über die Facetten der lokalen Weinkultur mit ihren rund 20 Rebsorten, sondern widmen sich auch den Besonderheiten einzelner Jahrgänge und Raritäten, die noch nicht in den Verkaufsregalen stehen.



Parallel dazu finden digitale Treffen Südtiroler Winzer mit Fachjournalisten aus Hongkong, Japan, Russland und den USA statt. Auch renommierte Weinexperten aus Asien und Nordamerika werden zugeschaltet. Zugleich legt man beim Wine Summit großen Wert auf die in Südtirol traditionelle Verbindung von Spitzenküche und Spitzenweinen. Am Freitagabend überraschen Sterneköche in ganz Südtirol die Teilnehmer am Summit mit eigens in Zusammenarbeit mit den Winzern kreierten Gerichten.

Veranstaltung eine „einzigartige Chance“ für Südtirols Weinwirtschaft

Eine Besonderheit auf dem Programm sind die Weinbergtouren, bei der das Fachpublikum unterschiedliche Südtiroler Weingüter besucht und einen Einblick in die Welt der Kontraste bekommt, die die Südtiroler Weinproduktion prägt. Im Austausch mit den Weinbauern werden so die Einflüsse von Böden, Klimata, Höhenlagen und Landschaften auf den Südtiroler Wein diskutiert. Von den Weinbergen geht es am Samstag hinauf auf die Berghütten der Seiser Alm im Herzen
der Dolomiten, – wo knapp unter und knapp über der 2000-Meter-Marke – der Einfluss der Berge auf die Südtiroler Bergweine kulinarisch unterstrichen wird.

„Schon am Programm kann man ablesen, wie wichtig es uns ist, unseren Gästen das Weinland Südtirol in all seinen Facetten und in seiner charakteristischen Vielfalt vor Augen zu führen“, betont Martin Foradori, Vize-Präsident des Konsortiums Südtirol Wein. „Der Südtirol Wine Summit ist demnach eine einzigartige Chance: für uns als Terroir, für uns als Produzenten und für die Marke Südtirol Wein.“

stol