„Grundsätzlich ist die Buchungslage über die Osterferien sehr vom Wetter abhängig“, schickt Pinzger voraus. „Der Stand der Dinge ist: Wir haben noch freie Zimmer.“ In den nächsten Tagen werde man sehen, ob das so bleibe.<BR /><BR />In Südtirols höher gelegenen Skigebieten wedeln noch die Wintergäste über die Pisten – „da sprechen wir aber schon von Lagen über 1800 Metern“, weiß Pinzger. „Die bestgebuchten Destinationen dieser Tage sind der Meraner Raum, der untere Vinschgau, das untere Eisacktal und das Überetsch“ – also überall dort, wo die Sonne für echte Frühlingsgefühle sorgt.<BR /><BR /><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab!</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="265014" data-mode="poll"></div></div> <BR /><BR />Positiv: „Die Fluganbindung mit London, Hamburg, Berlin. Sie ist wichtig für die Internationalisierung der Gäste“, stellt Pinzger fest.<BR /><BR /><embed id="dtext86-64029664_quote" /><BR /><BR />Die Konkurrenz durch Privatvermieter, die Zimmer und Ferienwohnungen auch vermehrt über Airbnb und andere Plattformen anbieten, und durch Urlaub-auf-dem-Bauernhof-Betriebe spüren die Hoteliers und Gastwirte: „Wir sehen, dass der Anstieg an Präsenzen in nicht-gewerblichen Betrieben höher ist als in gewerblichen. Unter den gewerblichen Betrieben sehen wir eine Zunahme im 4- oder 5-Sterne-Bereich“, sagt Pinzger. Anders formuliert: Gerade Häuser im niedrigeren Sterne-Segment verlieren Gäste – an Privatvermieter und an besser ausgestattete Hotels.<BR /><BR />Im Hinblick auf die Konkurrenz durch die Parahotellerie hat der HGV wohl auch deshalb jüngst auf das Ungleichgewicht bei der Berechnung der Gemeindeimmobiliensteuer (GIS) hingewiesen. Steuergerechtigkeit sei wichtig: „Dadurch würde vielleicht auch wieder mehr Wohnraum für Einheimische und Studenten frei“, sagt Pinzger.