Am Dienstagabend folgten – <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/bozen-im-september-bereits-10-tage-mit-30-grad-und-mehr" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wie bereits von Landesmeteorologe Dieter Peterlin angekündigt</a> – Gewitter auf die bisher überdurchschnittlich warmen Septembertage. Besonders betroffen war das Burggrafenamt. Dort fegten starke Hagelgewitter über einige Gemeinden. In Tisens hatten die Hagelkörner zum Teil einen Durchmesser von 2-Euro-Münzen. „Auch die Blitzdichte war sehr hoch“, sagt Peterlin. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="938692_image" /></div> <BR /><BR />Über dem Etschtal stand eine sogenannte Superzelle. „Im Unterschied zu normalen Gewittern sind Superzellen sehr energiereich und können relativ lange an Ort und Stelle verweilen“, erklärt Peterlin. <BR /><BR /><i>Wie das Video zeigt, war die Gampenstraße in Gfrill (Gemeinde Tisens) weiß wie Schnee:</i><BR /><BR /> <video-jw video-id="jYtbLsDd"></video-jw> <BR /><BR />Wie groß die Schäden nach dem Hagelschlag in den Obstwiesen sind, ist noch unklar. <BR /><BR />Die starken Regenfälle hielten auch die Feuerwehrleute auf Trab: Die Wehrleute von Naraun, Prissian, Nals, Tisens, Terlan, Vilpian, St. Jakob und Grutzen wurden unter anderem zu Unwettereinsätzen gerufen. <BR /><BR />Kurz vor 22 Uhr erreichten die Hagelgewitter auch die Landeshauptstadt.