„Als sie das Ziel aus den Augen verloren, verdoppelten sie ihre Anstrengungen“: Warum fällt mir dieser Satz des Schriftstellers Mark Twain so oft ein? Weil er durchaus erklärt, warum viele wie wild herumrennen, alles und immer mehr herausholen müssen aus dem Leben, aus diesem Land. <BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="265469" data-mode="poll"></div></div> <BR /><BR />Vielleicht weil wir das Ziel aus den Augen verloren haben. Also nicht wissen, was – und wie wenig – wir brauchen, um gut zu leben. Beim Wandern oder Autofahren erkennen wir das Ziel nicht im sturen Weitergehen oder bei voller Fahrt. Anhalten, in die Gegend schauen, eine Karte studieren – das hilft beim Orientieren und gegen das stressige Verlaufen. <BR /><BR /><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab:</i><BR /><BR /><embed id="dtext86-64080541_quote" /><BR /><BR />Der Karfreitag könnte so ein Tag des gemeinsamen Anhaltens sein. Arbeitsfrei, mit Verzicht auf öffentlichen Lärm in Politik und Gesellschaft, mit Ruhe und besinnlichen Angeboten.<BR /><BR /> Die Kirche hätte da Wunderbares wie die heutige Liturgie. Wenn ich mir unter den vielen Vorschlägen für einen neuen Feiertag – von Josefi über Himmelfahrt bis Fronleichnam – einen aussuchen dürfte: Es wäre der Karfreitag!<BR /><BR /> <a href="mailto:martin.lercher@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">martin.lercher@athesia.it</a>