Für ihr couragiertes Einschreiten bekamen die Jungen und Mädchen Lob vom Bozner Quästor. Wir haben auch bei Schuldirektor David Augscheller nachgefragt, was er zur „Aktion“ seiner Schüler sagt.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1007981_image" /></div> <BR /><BR /><b>Was sagen Sie als Direktor dazu, dass Kinder Ihrer Schule die Dealer der Polizei gemeldet haben?</b><BR /><b>David Augscheller</b>: Es freut mich natürlich besonders und auch meinen italienischen Kollegen, denn bis dato haben wir noch nicht herausgefunden, ob das Kinder der deutschen oder der italienischen Sektion waren. Wir sind uns einig, dass diese Aktion auch vorbildhaft für uns Erwachsene ist. Zivilcourage beweisen und dabei sich selbst nicht in Gefahr bringen, das zeugt von großem Verantwortungsbewusstsein. Es ist sicher auf ein Zusammenspiel zwischen Schule, Sicherheitskräften und einem sensiblen Zuhause zurückzuführen. <BR /><BR /><b>Derzeit gibt es viele Negativschlagzeilen über Schüler...</b><BR />Augscheller: Mit Drogen gibt es bei uns zum Glück kaum Probleme, E-Zigaretten sind immer wieder Thema in der Mittelschule. Gewalt unter Schülern kommt auch vor. Wir arbeiten seit Jahren zusammen mit den Behörden mit Kampagnen zur Prävention von Mobbing, Gewalt und auch Drogenprävention ist besonders in der Mittelschule stark. <BR /><BR /><b>Werden Sie als Schule die Aktion honorieren?</b><BR />Augscheller: Wenn wir herausfinden wer es war, werden wir den Kindern bestimmt symbolisch einen Dank aussprechen. Wie, werden wir mit den Lehrern klären. Zivilcourage gehört belohnt, damit die Kinder sehen, Toleranz und Solidarität können auch cool sein.