Dies geht aus einer Analyse der Stiftung Gimbe hervor, die sich mit der Entwicklung der Kinderärzte im Tätigkeitsbereich zwischen 2019 und 2022 befasst. <BR /><BR />Insbesondere in Südtirol sei die Situation problematisch: Bereits zum 1. Jänner 2023 fehlen 18 Kinderärzte. Die Stiftung geht von 800 Patienten pro Arzt aus – das sei der Durchschnittswert zwischen dem Ideal von 600 und dem absoluten Maximum von 1000. Eigentlich sollten es nicht mehr als 880 sein.<BR /><BR />Die durchschnittliche Zahl der kleinen Patienten pro Kinderarzt beträgt 1026 und liegt damit über dem staatlichen Wert: 898 Patienten betreut ein Pädiater in Italien im Schnitt.<BR /><BR /> 73,8 Prozent der Südtiroler Patienten, die von frei gewählten Kinderärzten betreut werden, sind älter als 5 Jahre. Im Trentino hingegen fehlen schätzungsweise 8 Kinderärzte. Die durchschnittliche Patientenzahl liegt bei 893, also unter dem gesamtstaatlichen Durchschnitt, aber über der Obergrenze, sieht man von Ausnahmeregelungen ab. <BR /><BR />85,6 Prozent der Patienten sind über 5 Jahre alt. In Trentino-Südtirol werden 20 Fachkräfte bis 2026 das Rentenalter von 70 Jahren erreichen.