Keine andere Region in Italien ist so mutterfreundlich wie Südtirol: Wie bereits in der Vergangenheit führt die autonome Provinz Bozen das Ranking von Save The Children an. Auf Platz 2 liegt die Emilia Romagna, die Toskana kann einen Platz gut machen und komplettiert das Treppchen auf dem 3. Platz. Schlusslicht des Rankings ist die Basilikata, hinter den Regionen Kampanien und Sizilien.<BR /><BR /><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab:</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="269236" data-mode="poll"></div></div> <BR /><BR />Zu den Regionen, die sich im Vergleich zum Vorjahr am stärksten verbessert haben, gehören das Latium, das vom 13. auf den 8. Platz vorrücken konnte und die Lombardei, die vom 8. auf den 4. Platz vorrückte.<h3> Eine von 5 Müttern verlässt den Arbeitsmarkt</h3> Im Dokument, in dem das Ranking von Save the Children Istat vorgestellt wurde, weisen die Verfasser darauf hin, dass in Italien eine von 5 Arbeitnehmerinnen den Arbeitsmarkt verlässt, nachdem sie Mutter geworden ist. 72,8 Prozent der Kündigungen frischgebackener Eltern betreffen Frauen; die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau sinkt weiter (1,20); das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt in Italien ist das höchste in Europa (32,5 Jahre).<BR /><BR />Ein Indikator für die Schwierigkeiten, die Mütter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bewältigen haben, sei laut dem Bericht die Zahl der erwerbstätigen Frauen im Alter zwischen 25 und 54 Jahren: Bei einer Frauenerwerbsquote von 63,8 Prozent erreichen die erwerbstätigen Frauen ohne Kinder 68,7 Prozent, während nur etwas mehr als die Hälfte der Frauen mit 2 oder mehr minderjährigen Kindern berufstätig sind (57,8 Prozent). <BR /><BR />Bei den gleichaltrigen Männern hingegen liegt die Gesamtbeschäftigungsquote bei 83,7 Prozent, wobei die Spanne von 77,3 Prozent bei den Kinderlosen bis zu 91,3 Prozent bei denjenigen mit einem minderjährigen Kind und 91,6 Prozent bei denjenigen mit 2 oder mehr Kindern reicht. <h3> Unterschiede nehmen ab</h3>„Die gute Nachricht ist, dass sich die territorialen Unterschiede im Vergleich zu 2022 verringert haben“, kommentiert Antonella Inverno, Leiterin der Forschungs- und Analyseabteilung von Save The Children Italien, „und in der speziellen Rangliste, die von Istat für unseren Mütterindex erstellt wurde, hat sich der Abstand zwischen der Basilikata, dem Schlusslicht der Liste, und Südtirol, der Region mit den besten Ergebnissen, um 7 Punkte verringert. Der Gesamtwert Italiens als Landessystem hat sich ebenfalls erhöht, ein Zeichen für ein größeres Bewusstsein für die Frage der Unterstützung von Eltern nach Jahren der öffentlichen Debatte.“