Sonntag, 06. Juni 2021

Süd-Tiroler Freiheit: „In Südtirol ist kein Platz für Wolf und Bär“

Nach den vermehrten Rissen und Plünderungen von Bienenstöcken durch Großraubwild hat der Süd-Tiroler Freiheit Bezirk Pustertal seine Besorgnis geäußert.

Nach mehreren Wolfsrissen in Südtirol hat sich jetzt der Bezirk Pustertal der Süd-Tiroler Freiheit zu Wort gemeldet. - Foto: © shutterstock
„Das Großraubwild in Südtirol ist auf dem Vormarsch und es ist de facto keine Lösung in Sicht“, heißt es in einer Aussendung am Sonntag.

Durch Treffen mit dem Jagdverband, dem Bauernbund und dem Kleintierzüchterverband hat sich die Süd-Tiroler Freiheit viele Informationen zum Thema geholt. Über die Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit brachte man zuletzt auch Beschlussanträge ein, um die Gemeindegebiete Wolf- und Bärenfrei zu halten.

„Seit Jahrzehnten geben wir Förderungen zum Erschließen und Erhalten der Almwirtschaft aus und plötzlich soll alles wieder zunichte gemacht werden? Insbesondere dem Schutz der Bienen sollten wir uns alle verpflichtet fühlen, denn jedes Kind weiß inzwischen, wie wichtig sie für uns sind! In unserem dichten Siedlungsraum ist kein Platz mehr für diese Raubtiere.“

Und weiter: „Wir müssen uns entscheiden: Entweder eine seit Jahrhunderten gepflegte Alm- und Berglandwirtschaft, oder ein Großraumrevier für Wolf und Bär, wo sich dann kaum mehr jemand in den Wald traut. Beides geht nicht! Das Großraubwild sollte dorthin verfrachtet werden, wo es keinen Schaden mehr anrichten kann“, so die Bezirksleitung der Süd-Tiroler Freiheit Pustertal.

stol