„Am höchsten war die Lawinengefahr am Sonntagnachmittag. Die Lawine, die in Martell abging, bestätigt es“, sagt Rastner. Der Sturm habe am Nachmittag Schnee herumgewirbelt und an einigen Stellen so viel Schnee verfrachtet, dass er zu Tal donnerte. So sei wahrscheinlich auch die Schneebrettlawine in Martell entstanden, die sich von alleine löste und weit hinabrutschte <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/lawinenabgang-in-martell-strasse-gesperrt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet). </a><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1005095_image" /></div> <BR /><BR /><BR />„Am heutigen Montag ist die Lawinengefahr nicht mehr ganz so hoch wie gestern, und sie wird in den nächsten Tagen kontinuierlich abnehmen. Der Schnee sollte sich langsam setzen und die spontanen Lawinen werden damit unwahrscheinlicher – auf Sonnenhängen können sie aber noch vorkommen“, sagt Rastner.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1005098_image" /></div> <BR /><BR /><BR />Die Gefahr für Sportler sei aber weiterhin kritisch. In weiten Teilen Südtirols herrscht Lawinenstufe 3, also erheblich. „Skitourengeher, die außerhalb der gesicherten Piste unterwegs sind, gehen immer ein gewisses Risiko ein. Besonders heute ist so ein typischer Unfalltag, weil die Sonne scheint und es viele nach dem Schneefall in die Natur zieht“, erklärt Rastner. Vorsicht ist also geboten.