UNICEF

Rund 820 Millionen Kinder sind extrem hohen Klima-Risiken ausgesetzt.
Chronik  »  Klimaerwärmung

UNICEF: Kinder sind Haupt-Leidtragende des Klimawandels

Kinder sind laut einem UNICEF-Bericht die Haupt-Leidtragenden des globalen Klimawandels. „Obwohl Kinder und Jugendliche am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich sind, sind sie schon jetzt am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen“, heißt es in einem Bericht, den das UN-Kinderhilfswerk am Freitag veröffentlichte. Laut diesem Klima-Risiko-Index sind fast die Hälfte aller Kinder weltweit extrem hohen Klima-Risiken wie Hitzewellen, Überflutungen und Dürren ausgesetzt.

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Eine leere Schulklasse in Argentinien.
Politik  »  Coronavirus

168 Millionen Kinder seit fast einem Jahr ohne Unterricht

Seit fast einem Jahr sind nach Angaben von UNICEF mehr als 168 Millionen Kinder weltweit wegen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie vom Schulunterricht ausgeschlossen. 214 Millionen Kinder hätten mehr als 3 Viertel ihres Unterrichts verpasst, berichtete das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen am Mittwoch. UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore sprach von einer „katastrophalen Bildungskrise“ wegen des weltweiten Lockdowns.

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Die Gesundheitsversorgung ist in vielen Teilen Jemens  komplett zusammengebrochen.
Chronik  »  Kinder

Siamesische Zwillinge aus dem Jemen werden in Amman operiert

1,5 Monate nach ihrer Geburt sind siamesische Zwillinge aus dem Bürgerkriegsland Jemen zur Operation nach Jordanien geflogen worden. In einem Krankenhaus in der jordanischen Hauptstadt Amman sollen sie getrennt werden, wie das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF am Samstag mitteilte. Die Zwillinge seien bei den Chirurgen in Amman in guten Händen. Nach der Operation sollen sie nach Sanaa zurückkehren.

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Moria gilt als Sinnbild für das Versagen Europas.
Politik  »  Flüchtlinge

UNICEF-Foto des Jahres zeigt Kinder von Moria

Das „UNICEF-Foto des Jahres“ zeigt Kinder, die aus dem brennenden Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos fliehen. Das Bild des griechischen Fotografen Angelos Tzortzinis halte die Tapferkeit, Fassungslosigkeit und Hilfsbereitschaft von Kindern angesichts höchster Not in einer bewegenden Momentaufnahme fest, erklärte das UNO-Kinderhilfswerk am Dienstag.

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Die Zahl der  in Armut lebenden Kinder ist auf etwa 1,2 Milliarden gestiegen.
Politik  »  Coronavirus

UNICEF: 150 Millionen Kinder durch Corona zusätzlich in Armut

Die Corona-Pandemie hat dem UN-Kinderhilfswerk UNICEF zufolge 150 Millionen Kinder zusätzlich in die Armut gestürzt. Seit Ausbruch der Pandemie sei die Zahl der in Ländern mit geringen oder mittleren Durchschnittseinkommen in Armut lebenden Kinder um 15 Prozent auf etwa 1,2 Milliarden gestiegen, heißt es in einem Bericht von UNICEF und der Hilfsorganisation Save the Children.

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Maske ab 12 empfohlen.
Chronik  »  Coronavirus

WHO empfiehlt Jugendlichen ab 12 Jahren Maskentragen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat neue Richtlinien vorgelegt, in denen Jugendlichen ab 12 Jahren das Maskentragen zum Schutz vor einer Corona-Infektion empfohlen wird. „Kinder ab 12 Jahren sollten unter denselben Umständen Masken tragen wie Erwachsene - besonders, wenn sie den Mindestabstand von einem Meter nicht einhalten können und die Infektionsrate in der Region hoch ist.“

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Eigentlich sollte die Kinderarbeit bis 2025 völlig eliminiert werden.
Chronik  »  Coronakrise

Tag gegen Kinderarbeit – UNO befürchtet rasanten Anstieg

Wegen der Corona-Pandemie fürchten die Vereinten Nationen eine weltweite Ausweitung der Kinderarbeit. Millionen weitere Minderjährige könnten als Folge der Gesundheitskrise in Arbeit gedrängt werden, erklärten das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in einem am Freitag zum Welttag gegen Kinderarbeit veröffentlichten Bericht.

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Die UNICEF warnt vor steigender Gewalt gegen Kinder.
Politik  »  Kinder

Gewalt gegen Kinder laut UNO in Krisengebieten verdreifacht

Die Zahl der in Konfliktgebieten rund um den Globus verübten Gewalttaten gegen Kinder ist laut UNICEF im vergangenen Jahrzehnt deutlich gestiegen. Im Jahr 2018 hätten die Vereinten Nationen mehr als 24.000 Gewalttaten in solchen Regionen gegen Minderjährige verzeichnet, teilte das UNO-Kinderhilfswerk am Montag mit. Darunter seien Tötungen, Verstümmelungen, sexuelle Gewalt und Entführungen gewesen.

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Jedes vierte Kind lebt in von Katastrophen betroffenem Land.
Politik  »  Kinder

UNICEF: 59 Millionen Kinder weltweit brauchen Hilfe

Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF hat am Mittwoch einen 4,2 Milliarden US-Dollar schweren Nothilfe-Aufruf für 2020 veröffentlicht, um eine historische Anzahl von 59 Millionen bedürftigen Kindern in 64 Ländern auf der ganzen Welt mit lebensrettender Unterstützung zu erreichen. Es ist der bisher größte Hilfsappell und beträgt das Dreieinhalbfache der vor zehn Jahren geforderten Mittel.

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Es herrschen große regionale Unterschiede bei Behandlung von Erkrankten.
Chronik  »  Gesundheit

300 Kinder und Jugendliche sterben täglich an Aids

Schätzungsweise 320 Mädchen und Buben sind täglich im Jahr 2018 nach Angaben der UNICEF an den Folgen von Aids gestorben. Das waren 13 Todesfälle pro Stunde. Die Hauptursachen sieht die Kinderrechtsorganisation im anhaltend schlechten Zugang zu Aids-Medikamenten in vielen Ländern sowie zu geringen Anstrengungen bei der Prävention von HIV-Infektionen.

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Immer wieder werden Kinder verletzt oder getötet.
Politik  »  Syrien

Fast 70.000 Kinder in Nordsyrien auf der Flucht

Seit dem Beginn der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien befinden sich nach Schätzungen des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF fast 70.000 Kinder auf der Flucht. Bis Montag seien in Nordostsyrien mindestens vier Kinder getötet und neun weitere verletzt worden, erklärte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore am Dienstag in New York. Zudem gebe es Berichte über sieben getötete Kinder in der Türkei.

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