Tunesien

US-Sicherheitsberater Sullivan telefonierte mit Präsident Saied.
Politik  »  Int. Beziehungen

USA fordern Rückkehr zu Demokratie in Tunesien

Die USA haben den tunesischen Präsidenten Kais Saied aufgefordert, nach seiner Übernahme der Regierungsgewalt am Sonntag schnell wieder auf einen demokratischen Weg zurückzukehren. Der Nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, rief Saied auf, rasch eine von einem „fähigen“ Ministerpräsidenten geführte Regierung zu bilden. Auch solle das gewählte Parlament seine Arbeit in Kürze wieder aufnehmen.

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Ghannouchi beklagt fehlenden Dialog mit dem Präsidenten.
Politik  »  Staatsoberhaupt

Tunesiens Parlamentschef mahnt Rückkehr zur Demokratie an

Nach der Machtübernahme von Präsident Kais Saied in Tunesien hat Parlamentspräsident Rached Ghannouchi eine schnelle Rückkehr zur Demokratie angemahnt. Seine Ennahdha-Partei rufe die Tunesier auf, Saieds „Putsch“ mit „allen friedlichen Mitteln zu bekämpfen“, sagte Ghannouchi im AFP-Interview. Sollte es keine Vereinbarung mit Saied über die Rückkehr des Parlaments und die Regierungsbildung geben, werde seine Partei „das Volk zur Verteidigung seiner Demokratie auffordern“.

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Anhänger Saieds demonstrieren gegen islamistische Ennahda-Partei.
Politik  »  Politisches System

Situation in Tunesien wieder ruhiger

In Tunesien hat sich die Lage nach der Absetzung von Ministerpräsident Hichem Mechichi am Dienstag zunächst offenbar beruhigt. In der Hauptstadt Tunis waren das Parlamentsgebäude und wichtige Einrichtungen der Regierung weiterhin von Sicherheitskräften umstellt. Präsident Kais Saied ordnete zudem an, dass sämtliche Arbeit in öffentlichen Einrichtungen für 2 Tage ausgesetzt wird.

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Das tunesische Parlamentsgebäude wurde von Sicherheitsleuten umstellt.
Chronik  »  Regierungskrise

Lage in Tunesien angespannt – Präsident ruft Ausgangssperre aus

Tunesiens Präsident Kais Saied hat nach der Entmachtung der Regierung eine abendliche Ausgangssperre ausgerufen. Diese gelte ab sofort bis zum 27. August von 19Uhr bis 6 Uhr, hieß es am Montag in einer Erklärung des Präsidialamts auf Facebook. Ausnahmen gebe es nur für dringende medizinische Notfälle und Nachtarbeiter. Zudem dürften sich nicht mehr als drei Menschen in der Öffentlichkeit treffen.

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Aufgebrachte Demonstranten vor dem Parlament.
Politik  »  Regierungskrise

Lage in Tunesien angespannt - Parlament umstellt

In Tunesien ist die Lage nach der Entmachtung von Ministerpräsident Hichem Mechichi durch Präsident Kais Saied gespannt. Das Parlament in der Hauptstadt Tunis war am Montag von Sicherheitskräften umstellt. Aufgebrachte Demonstranten zogen dorthin und forderten Zugang. Einige versuchten, über das Tor zu klettern. Parlamentspräsident Rached Ghannouchi hielt einen Sitzstreik vor dem Gebäude ab.

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Aufgegriffene Flüchtlinge auf dem Weg nach Lampedusa (Archivbild).
Chronik  »  Italien

Flüchtlingslager auf Lampedusa wieder überfüllt

Lampedusa ist erneut mit einer starken Flüchtlingsbewegung konfrontiert. Allein in der Nacht auf Dienstag landeten 7 Boote mit insgesamt 250 Migranten auf der Insel. Das größte Boot hatte 85 Menschen an Bord, die meisten aus Tunesien. Sie wurden in die Flüchtlingseinrichtung der Insel gebracht, in der sich bereits über 1000 Migranten aufhalten. Die Behörden versuchten, die Migranten nach Sizilien zu bringen, hieß es.

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Viele Migranten sollen an Bord eines Quarantäneschiffs gehen, wo sie wegen der Corona-Pandemie 10 Tage in Isolierung verbringen müssen.
Politik  »  Migration

2430 Migranten in 6 Tagen auf Lampedusa eingetroffen

2430 Migranten sind in den ersten 6 Tagen des Monats November auf Lampedusa eingetroffen. Allein in der Nacht auf Samstag erreichten 3 Migrantenboote mit 248 Menschen an Bord die süditalienische Insel, wie die lokalen Behörden berichteten. Im Hotspot der Insel befinden sich zurzeit 1413 Personen. Die meisten von ihnen sollen an Bord eines Quarantäneschiffs gehen, wo sie wegen der Corona-Pandemie 10 Tage in Isolierung verbringen müssen.

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Innenministerin Luciana Lamorgese (ganz rechts) und der tunesische Präsident Kais Saied.
Politik  »  Flüchtinge

Italien besorgt wegen steigender Ankünfte aus Tunesien

Die italienische Innenministerin Luciana Lamorgese hat sich am Montag bei einem Besuch in Tunis über die steigenden Migrationszahlen aus Tunesien in Richtung Italien besorgt gezeigt. Bei einem Treffen mit dem tunesischen Präsidenten Kais Saied und dem designierten Premier Hichem Mechichi versicherte die Ministerin, dass Italien Tunesien im Kampf gegen irreguläre Migration unterstützen werde.

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Durch die Coronapandemie ist die Flüchtlingssituation noch schwieriger geworden.
Politik  »  Italien

Bürgerprotest gegen Migrantenankünfte auf Lampedusa

Bürger von Lampedusa haben sich am Montag an einem Sitzstreik am Hafen beteiligt, um gegen die anhaltenden Migrantenankünfte zu protestieren. Die Demonstranten forderten einen sofortigen Einwanderungsstopp, berichteten italienische Medien. Zuvor flüchteten 180 Migranten, die sich in Quarantäne in der Stadt Caltanissetta auf Sizilien befanden.

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11.334 Migranten sind nach Angaben des italienischen Innenministeriums seit Anfang 2020 in Italien eingetroffen. Im Vergleichszeitraum 2019 waren es 3.508.
Politik  »  Flüchtlinge

1.000 Migranten in Hotspot von Lampedusa angekommen

Auf der süditalienischen Insel Lampedusa wächst die Zahl der Boote mit Migranten, die direkt die Insel erreichen. Circa 1.000 zum Großteil tunesische Migranten sind seit Mittwoch auf der Insel eingetroffen. Sie wurden im Hotspot Lampedusas untergebracht. Fünf Boote mit insgesamt circa 100 Migranten an Bord erreichten in der Nacht auf Freitag die Insel, wie die Behörden mitteilten.

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2,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Chronik  »  Weltwasserbericht

Klimawandel führt zu weniger Wasser

Der Klimawandel führt nach Angaben der Unesco zu weniger Wasser und schlechterer -qualität. Insbesondere der Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitären Anlagen sei für Milliarden Menschen gefährdet, heißt es im aktuellen Weltwasserbericht, den die Unesco im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat. Es wird erwartet, dass sich Trockengebiete weltweit beträchtlich ausdehnen könnten.

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