UNO

Im UN-Hauptquartier von New York: Generaldebatte ab Dienstag.
Politik  »  Gipfel

UN-Generaldebatte: Klima, Afghanistan, China, Corona-Chaos

Die Vereinten Nationen wagen eine behutsame Rückkehr zur Normalität. Vor einem Jahr war die UN-Generaldebatte wegen der Corona-Pandemie noch ohne die Staats- und Regierungschefs der 193 Mitgliedstaaten ausgetragen worden. In diesem Jahr reisen rund hundert Präsidenten und Regierungschefs nach New York. Doch die Zeiten sind alles andere als normal: Von Afghanistan über die Erderwärmung bis hin zur andauernden Pandemie steht eine Fülle an Krisen auf der Agenda.

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Laut UNO-Studie darunter 360.000 Tote durch Arbeitsunfälle.
Chronik  »  Arbeit

Fast 2 Millionen Tote jährlich wegen des Berufslebens

Schlechte Arbeitsbedingungen kosten laut einer UNO-Studie 1,9 Millionen Menschen jährlich das Leben. Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD), Schlaganfälle und Herzerkrankungen seien die Hauptursachen für den verfrühten Tod von rund 1,2 Millionen Männern und Frauen. Arbeitsunfälle verursachten etwa 360.000 Tote.

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Es gehe um die „Solidarität mit dem afghanischen Volk“, so Guterres.
Politik  »  Afghanistan

UNO-Generalsekretär Guterres für Dialog mit Taliban

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat sich für Gespräche mit den radikalislamischen Taliban nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan ausgesprochen. „Wir müssen einen Dialog mit den Taliban führen, in dem wir unsere Grundsätze auf direktem Wege bekräftigen“, sagte Guterres im Interview mit AFP. Es gehe dabei um die „Solidarität mit dem afghanischen Volk“. Auf alle Fälle müsse ein wirtschaftlicher Kollaps Afghanistans verhindert werden.

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In Afghanistan herrscht bittere Armut.
Politik  »  UNO

Humanitäre Afghanistan-Konferenz in Genf geplant

Zur humanitären Hilfe für Afghanistan findet Mitte September eine UN-Konferenz in Genf statt. UN-Generalsekretär Antonio Guterres werde das hochrangige Treffen am 13. September leiten, teilte sein Sprecher Stephane Dujarric am Freitag in New York mit. Nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban Mitte August sei Afghanistan von einer „humanitären Katastrophe“ bedroht, hob der UN-Sprecher hervor.

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Die Taliban feiern den Abzug der Amerikaner mit Schüssen.
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Politik  »  IS

USA beenden Militäreinsatz in Afghanistan

Mit dem Abzug der letzten US-Soldaten vom Flughafen Kabul haben die USA den Militäreinsatz in Afghanistan nach fast 20 Jahren beendet. Damit endete auch die militärische Mission zur Evakuierung von US-Bürgern, Verbündeten und schutzbedürftigen Afghanen.

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Guterres bricht erneut eine Lanze für den Kampf gegen die Atomwaffen.
Politik  »  UNO

Guterres ruft zur Ratifizierung des Kernwaffenteststopp-Vertrag auf

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres ruft anlässlich des Internationalen Tages gegen Nuklearversuche am Sonntag zur Ratifizierung des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen auf. Der Gedenktag lädt dazu ein, „uns erneut zur Ächtung aller Nuklearversuche – durch wen und wo auch immer – zu bekennen. Für das Hinausschieben der notwendigen Schritte zur Erreichung dieses Ziels kann es keine Rechtfertigung geben“, erklärte Guterres in einer Aussendung.

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UNO-Hochkommissarin Bachelet stellte alarmierende Berichte aus Afghanistan vor.
Politik  »  Taliban

UNO berichtet: Massenhinrichtungen in Afghanistan

Nach der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan werden schwere Verletzungen von Menschenrechten aus dem Krisenstaat gemeldet. Darüber berichtete am Dienstag in Genf die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, bei einer Sondersitzung des UNO-Menschenrechtsrats zur Lage in Afghanistan. Nach diesen Berichten gab es etwa Massenhinrichtungen von Zivilisten und ehemaligen Angehörigen der afghanischen Sicherheitskräfte.

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Knapp 10 Mio. Kinder in Afghanistan brauchen humanitäre Hilfe.
Politik  »  Konflikte

Helfer in Afghanistan wollen großteils vor Ort bleiben

Der Großteil der humanitären Helfer will seine Arbeit in Afghanistan auch nach der Machtübernahme der Taliban fortsetzen. Alle Organisationen der Vereinten Nationen, wie etwa das Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR), wollen nach Informationen der „Welt am Sonntag“ weiter in dem krisengebeutelten Land bleiben. Nach Angaben des UNO-Informationsbüros in Genf handle es sich dabei um etwa 300 ausländische und rund 3.000 einheimische Mitarbeiter.

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IAEA-Generaldirektor Grossi (Archivbild).
Politik  »  Atompolitik

Iran beschleunigt Anreicherung von Uran auf 60 Prozent

Der Iran ist internationalen Inspektoren zufolge der Herstellung von atomwaffentauglichem Uran näher gekommen. Wie der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien, Rafael Grossi, am Dienstag mitteilte, hat das Land in seiner Anreicherungsanlage in Natanz eine zweite Produktionseinheit in Betrieb genommen, um Uran mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent herzustellen. Für Atomwaffen wären 90 Prozent nötig. Der Iran bestätigte den IAEA-Bericht.

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Taliban gaben sich in erster Pressekonferenz versöhnlich.
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Politik  »  Afghanistan

UN-Menschenrechtsrat und G7 beraten Lage in Afghanistan

Nach der faktischen Machtübernahme der Taliban in Afghanistan wollen die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten nächste Woche über das weitere Vorgehen beraten. US-Präsident Joe Biden und der britische Premier Boris Johnson haben in einem Telefonat einen Onlinegipfel der 7 wichtigen Industriestaaten vereinbart, teilte das Weiße Haus mit. Wegen „ernster Menschenrechtssorgen“ tritt der UN-Menschenrechtsrat kommenden Dienstag zu einer Sondersitzung zusammen.

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Brände in Kalifornien - IPCC warnt vor weiteren Naturkatastrophen.
Chronik  »  Klimaerwärmung

Klima-Bericht warnt vor schweren Naturkatastrophen

Der Weltklimarat IPCC präsentiert am Montag in Genf den ersten Teil seines sechsten Sachstandsberichts. Ersten Informationen zufolge dürfte der Bericht dramatisch ausfallen: Die beteiligten Wissenschafterinnen und Wissenschafter warnen etwa vor noch folgenreicheren Naturkatastrophen als bisher, sollte der Klimawandel nicht eingedämmt werden. Zudem droht der Zusammenbruch ganzer Ökosysteme. Die Empfehlungen des Berichts gelten als wegweisend für die globale Klimapolitik.

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Warnung vor zunehmend heftigen Hitzewellen und Waldbränden..
Chronik  »  Klimawandel

Mittelmeerraum für Weltklimarat Hotspot des Klimawandels

Griechenland und die Türkei leiden derzeit unter beispiellosen Waldbränden, die Thermometer sind auf nahezu rekordverdächtige Werte geklettert. Laut dem Entwurf eines Berichts des Weltklimarates IPCC, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, könnte der Mittelmeerraum infolge des Klimawandels in Zukunft noch weitaus schlimmere Hitzewellen, Dürren und Brände erleben.

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Wissenschafter drängen auf die Einhaltung des 1,5 Grad-Zieles.
Chronik  »  Klimawandel

IPCC-Klimabericht warnt vor schweren Katastrophen

Am Montag wird in Genf der Weltklimarat IPCC den ersten Teil seines 6. Sachstandsbericht präsentieren. Die Inhalte sind zwar bis zur Veröffentlichung vertraulich, ersten Informationen zufolge dürfte der Bericht aber dramatisch ausfallen: Die beteiligten Wissenschafter warnen angesichts aktueller Naturkatastrophen demnach vor noch schwereren, wenn der Klimawandel nicht eingedämmt wird.

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Kämpfe in Afghanistan verlagern sich in Städte.
Politik  »  Konflikte

UNO: Sehr viele zivile Opfer bei Kämpfen in Afghanistan

Die andauernden Gefechte in der Provinzhauptstadt Lashkargah im Süden Afghanistans fordern immer mehr zivile Opfer. Binnen 24 Stunden seien in der Stadt mindestens 40 Zivilisten getötet und 118 verletzt worden, teilte die UN-Mission in Afghanistan (UNAMAa am Dienstag mit. Sollten die Parteien nicht mehr für den Zivilschutz in Afghanistan tun, drohten „katastrophale“ Auswirkungen.

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Nicht immer können Retter den Tod von Schwimmern verhindern.
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Chronik  »  Ertrinkungstod

Pro Jahr ertrinken mehr als 200.000 Menschen

Jedes Jahr sterben nach Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit mindestens 236.000 Menschen durch Ertrinken. Mehr als doppelt so viele, wie durch Brände, Hitze oder andere Verbrennungen ums Leben kommen. Um diese vermeidbaren Todesfälle zu reduzieren und Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, hat die WHO den 25. Juli zum Aktionstag ernannt. Sie ruft Länder in aller Welt auf, Menschen besser vor den Gefahren des Ertrinkens zu schützen.

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Quo vadis, Afghanistan?.
Politik  »  Flüchtlinge

UNO warnt vor humanitärer Krise in Afghanistan

Das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) warnt angesichts wachsender Konflikte und steigender Spannungen in Afghanistan vor einer humanitären Krise. Rund 270.000 Afghanen seien seit Anfang des Jahres zusätzlich im eigenen Land vertrieben worden, sagte UNHCR-Sprecher Babar Baloch am Dienstag in Genf. Insgesamt seien damit mehr als 3,5 Millionen Menschen im Land auf der Flucht.

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Georgiens Premier hat bei einem Auftritt vor der UNO gesprochen.
Politik  »  Homosexualität

Tiflis: Gewalttätige stürmen LGBT+-Büro

Vor einer geplanten Demonstration für die Rechte Homosexueller und anderer sexueller Minderheiten in der georgischen Hauptstadt Tiflis hat dort eine gewalttätige Menschenmenge das Büro von Organisatoren gestürmt und verwüstet. Die Grünen mahnten den Schutz des georgischen Staates ein, „bevor Blut fließt“.

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Wasser ist noch immer für zu viele Menschen ein kaum erreichbares Gut.
Chronik  »  Gesundheit

WHO will raschere Fortschritte beim Zugang zum Trinkwasser

Häufiges Händewaschen ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verhinderung von Corona-Infektionen. Allerdings hatten zu Beginn der Pandemie fast ein Drittel der Menschen weltweit zu Hause keine Möglichkeit, sich die Hände mit Seife zu waschen, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Donnerstag in Genf berichteten.

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Die Erholung im weltweiten Tourismus ist noch gedämpft.
Wirtschaft  »  Coronavirus

Corona-Einbußen im Tourismus von 4 Billionen Dollar möglich

Die wirtschaftlichen Einbußen für den weltweiten Tourismussektor in der Coronapandemie könnten sich nach UN-Angaben auf mehr als 4 Billionen Dollar (3,4 Billionen Euro) summieren. Wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) und der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hervorgeht, führt insbesondere der Mangel an Impfungen in Entwicklungsländern zu wachsenden Schäden für die Branche.

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