Datenschutz

NGO startet eine neue Kampagne.
Chronik  »  Ermittlung

Amnesty will Ende der Gesichtserkennung in Österreich

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert mit einer neuen Kampagne das Verbot von Gesichtserkennungstechnologie zur Strafverfolgung in Österreich. Diese sei ein „massiver Eingriff in das Recht auf Privatsphäre“ und berge das hohe Risiko, bereits marginalisierte Gruppen zu diskriminieren. Der Einsatz könne Menschen vor der Teilnahme an Demonstrationen abschrecken und bedrohe daher Recht auf Versammlungs- und Meinungsäußerungsfreiheit, warnt Amnesty.

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Bereits 2018 wurde bekannt, dass alle öffentlich zugänglichen Daten von Facebook-Nutzern systematisch abgesammelt worden waren.
Chronik  »  Soziale Medien

Irische Datenschützer untersuchen Facebook-Leak

Die jüngste Veröffentlichung einiger Informationen von mehr als einer halben Milliarde Facebook-Nutzern ruft die in Europa zuständige irische Datenschutzbehörde auf den Plan. Man versuche, mehr darüber in Erfahrung zu bringen, teilten die Datenschützer am Dienstag mit. Unter den Betroffenen seien viele Nutzer aus der EU. Facebook habe die Behörde nicht von sich aus informiert.

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Auch Kameras in Gefängnissen, Schulen und Krankenhäusern betroffen.
Chronik  »  USA

150.000 Überwachungskameras der US-Firma Verkada gehackt

Hacker haben nach einem Medienbericht 150.000 Überwachungskameras einer US-Firma unter anderem in Krankenhäusern, Gefängnissen, Schulen und Polizeirevieren angezapft. Betroffen waren auch Unternehmen wie der Elektroauto-Hersteller Tesla und die IT-Sicherheitsfirma Cloudflare, wie der Finanzdienst Bloomberg in der Nacht zum Mittwoch berichtete. So hätten die Hacker Aufnahmen vom Tesla-Standort Shanghai vorgeführt.

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Daten über Campari-Mitarbeiter wurden gestohlen.
Wirtschaft  »  Getränke

Campari im Visier von Hackern

Der italienische Spirituosenhersteller Campari ist ins Visier von Hackern geraten. Diese drangen in das Konzernsystem ein und erbeuteten persönliche Daten von 4736 Mitarbeitern und 1088 Beratern des börsennotierten Konzerns, sowie Dokumente und vertrauliche Unternehmensinformationen wie Verträge und Buchhaltungsdaten.

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TikTok-Gebäude in Culver City, Kalifornien.
Politik  »  Medien

Weiterer Aufschub für Tiktok in den USA

Die Videoplattform Tiktok kann in den USA vorerst weiter genutzt werden: Das US-Komitee für Ausländische Investitionen verlängerte die Frist für den chinesischen Tiktok-Mutterkonzern, der einen Käufer für seine Aktivitäten in den USA finden muss, bis zum 4. Dezember, wie ein Sprecher des Finanzministeriums am Mittwoch mitteilte. Bereits am 13. November hatte es einen zweiwöchigen Aufschub gegeben.

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Digitalkommissarin Vestager stellt "Data Governance Act" vor.
Politik  »  Datenschutz

EU will zum Datenkontinent Nummer eins werden

Die EU-Kommission will das Potenzial von Daten heben, die im Besitz von Unternehmen und öffentlichen Stellen sind oder die von Bürgern freiwillig zur Verfügung gestellt werden. Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton und Digitalkommissarin Margrethe Vestager stellten am Mittwoch in Brüssel den Entwurf für ein neues Gesetz zur Datenkontrolle („Data Governance Act“) vor.

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Für den Strandurlaub braucht es einen QR-Code.
Politik  »  Coronavirus

QR-Code als Eintrittskarte für Griechenland-Urlauber

Griechenland-Touristen müssen sich ab Mittwoch auf ein kompliziertes Einreiseverfahren einstellen: Wie die Regierung in Athen am Montag mitteilte, müssen alle Touristen 48 Stunden vor ihrer Einreise online ein Anmeldeformular mit einem Fragebogen ausfüllen und erhalten dann im Gegenzug einen persönlichen QR-Code, der bei der Ankunft darüber entscheidet, ob sie auf das Corona-Virus getestet werden.

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Kontaktverfolgung über Ländergrenzen hinweg soll möglich werden.
Politik  »  Coronavirus

EU-Staaten vereinbaren technische Standards für Corona-Apps

Die verschiedenen Corona-Apps der EU-Staaten sollen künftig Informationen untereinander austauschen können und so die Kontaktverfolgung von Infizierten über Ländergrenzen hinweg möglich machen. Darauf einigten sich mehrere EU-Länder, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte. Dabei sind alle Länder, deren Apps auf eine dezentrale Speicherung der Daten setzen.

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Zunächst hatte Facebook die Kontrollmöglichkeiten nur für einige wenige Länder ausgeführt.
Wirtschaft  »  Datenschutz

Facebook: Weltweit mehr Kontrolle über Daten

Facebook führt die Kontrollmöglichkeiten über Daten, die Apps und Websites mit dem Online-Netzwerk teilen, nun auch weltweit ein. Zudem sollen Nutzer beim Öffnen der Facebook-App in den nächsten Wochen ermutigt werden, ihre Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen, kündigte Gründer und Chef Mark Zuckerberg am Dienstag an.

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Die Modekette H&M will kooperieren.
Wirtschaft  »  Datenschutz

„FAZ“ : Verfahren gegen H&M wegen Ausforschung von Personal

Gegen Hennes & Mauritz ist einem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland ein Bußgeldverfahren wegen des Verdachts der Ausforschung von Mitarbeitern eingeleitet worden. Der Verdacht massiver Verstöße gegen Datenschutzrechte des Personals habe sich erhärtet, erklärte der Landesdatenschutzbeauftragte Johannes Caspar laut einem Vorausbericht der „Frankfurter Allgmeinen Zeitung“ (FAZ) vom Samstag.

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Facebook untersucht ein mögliches Datenleck.
Chronik  »  Datenschutz

Facebook untersucht mögliches Datenleck

Das soziale Netzwerk Facebook untersucht ein mögliches Datenleck. Der Datenschutzexperte Bob Diachenko des auf Technikthemen spezialisierten Nachrichtenportals Comparitech entdeckte im Darknet eine Datenbank mit Namen, Passwörtern und Telefonnummern von 267 Millionen Facebook-Nutzern vor allem aus den USA.

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Ein Urteil wird erwartet.
Politik  »  Datenschutz

Datenübertragung an Facebook entspricht Rechtsgrundlagen

Die gesetzliche Grundlage, auf derer Facebook Daten europäischer Nutzer an die USA übermittelt, entspricht nach Ansicht des Generalanwalts des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) der EU-Gesetzeslage. Ein endgültiges Urteil wird erst später erwartet. Der österreichische Datenschützer Max Schrems hatte gefordert, den personenbezogenen Datenfluss zu untersagen.

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WWW-Erfinder Tim Berners-Lee.
Wirtschaft  »  IT

Internet-Begründer: Reiche weiße Männer dominieren das Netz

Der als Vater des Internets geltende britische Physiker Tim Berners-Lee blickt kritisch auf den heutigen Zustand des Netzes. „Das gegenwärtige Web wird von reichen weißen Männern dominiert“, sagte der 64-Jährige dem Magazin „Zeit Wissen“. „Frauen und Minderheiten sind unterrepräsentiert.“ Zugleich gab Berners-Lee Einblicke in seine „Vision für eine alternative digitale Welt“.

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