Klimawandel

Bis zu 60 Prozent der Fischarten könnten gefährdet sein.
Chronik  »  Erderwärmung

Risiken für Fische durch Klimawandel viel größer als angenommen

Bleibt der Klimawandel ungebremst, gefährdet er einer Studie zufolge wegen steigender Wassertemperaturen die Fortpflanzung von bis zu 60 Prozent aller Fischarten. Betroffen wären Fische im Meer ebenso wie in Seen, Teichen und Flüssen, wie das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in der Helmholtz-Gemeinschaft am Donnerstag in der deutschen Stadt Bremerhaven mitteilte.

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Die ungewöhnliche arktische Hitze ist eine Folge des Klimawandels.
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Hitzerekord von 38 Grad in russischer Arktis gemessen

In der russischen Arktis sind im Juni Rekordtemperaturen von bis zu 38 Grad gemessen worden. „Wir hatten extrem anomales Wetter“ im Juni, sagte der Leiter des russischen Wetterdienstes, Roman Wilfand, am Dienstag in Moskau. Diese „außergewöhnlichen“ Phänomene seien auf den Klimawandel zurückzuführen. In der Folge kam es ungewöhnlich häufig zu Bränden in der russischen Tundra.

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Blick auf Pasterze im Mölltal (Österreich).
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Studie zeigt dramatischen Gletscherschwund in den Alpen

Der Klimawandel lässt die Gletscher in den Alpen rasch schwinden. Wie dramatisch die Situation ist, berichten Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg im Fachmagazin „Nature Communications“. Demnach verloren die Gletscher der Alpen seit der Jahrtausendwende bis 2014 etwa ein Sechstel (17 Prozent) ihres Eisvolumens - mehr als 22 Kubikkilometer. Besonders betroffen sind die Schweizer Alpen.

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Der Klimawandel wird auch für Bozen Folgen haben.
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Chronik  »  Klimawandel

Gemeinderat genehmigt Energie- und Klimaplan

Bozens Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung den neuen städtischen Aktionsplan für nachhaltige Energie und Klima verabschiedet. Der Plan ist das Ergebnis eines umfangreichen Analyse- und Entwicklungsprozesses, der unter Einbindung der zuständigen Fachämter der Stadtverwaltung unter der Federführung des Amtes für Geologie, Zivilschutz und Energie entstanden ist.

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"Vom Hof auf den Teller": Ziel ist umweltfreundlichere Produktion.
Politik  »  Klimawandel

Green Deal: EU stellt Plan für Ernährung und Artenschutz vor

Ein Nährwertlogo auf Lebensmitteln, weniger Pestizide auf dem Acker, mehr Naturschutz: Europa soll nach dem Willen der EU-Kommission zum weltweiten Vorreiter für nachhaltige Ernährung und biologische Vielfalt werden. Am Mittwoch legt die Behörde ihre Pläne als Teil des „Green Deal“ für ein klimaneutrales Europa bis 2050 vor. Sie dürften sich auf die Ernährung von Millionen Verbrauchern auswirken.

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Die „Laudato Si'-Woche“ soll die Bedeutung von Ökologie und Klimawandel unterstreichen.
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Chronik  »  Diözese

Eine Woche ganz im Zeichen von „Laudato Si'“

Vor 5 Jahren hat Papst Franziskus seine Enzyklika „Laudato Si` - Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ veröffentlicht. Die „Laudato Si'-Woche“ vom 16. bis zum 24. findet als eine weltweite Kampagne anlässlich dieses Jahrestages statt und unterstreicht auch in Zeiten der Coronakrise die Bedeutung von Ökologie und Klimawandel.

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Die Herausforderungen seien noch größer als befürchtet und Gegenmaßnahmen daher noch dringlicher.
Panorama  »  Klimawandel

Meeresspiegel könnte bis 2100 über einen Meter steigen

Der globale mittlere Anstieg des Meeresspiegels könnte bis zum Jahr 2100 über einen Meter und bis 2300 sogar über 5 Meter betragen – wenn die Menschheit weiter so viel Treibhausgas ausstößt wie bisher. Das ist Ergebnis einer aktuellen Umfrage unter gut hundert Meeresspiegelexperten, wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in Deutschland am Freitag mitteilte.

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Die Arbeit von Umweltbehörden kann  nicht ersetzt werden.
Politik  »  Naturschutz

Bolsonaro schickt Militär nach Amazonien

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die Streitkräfte des Landes vorzeitig nach Amazonien geschickt, um Abholzung und Brände zu bekämpfen. Dies geht aus einer Veröffentlichung im Amtsblatt „Diario Oficial“ vom Donnerstag hervor. Es geschieht drei Monate früher als 2019, als die Zerstörung des größten Regenwaldes der Welt dramatisch zunahm und internationale Kritik hervorrief.

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Sommerliche Temperaturen im Bereich der Antarktis.
Chronik  »  Klima

Hitzewelle in der Antarktis – Experten besorgt

Außergewöhnliche Wärme in der Antarktis hat Forscher aus Australien Alarm schlagen lassen. Angesichts einer erstmals an der Casey Forschungsstation in der Ostantarktis gemessen Hitzewelle, warnten die Experten vor drastischen Schäden für die antarktischen Lebewesen sowie für die Ökosysteme der Erde.

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Gründe sind laut Rex ein besonders stark ausgeprägter Polarwirbel in diesem Winter und niedrige Temperaturen in der Stratosphäre, wo die Ozonschicht liegt.
Chronik  »  Klimawandel

Erstmals Ozonloch über Arktis entstanden

Über dem Nordpol hat sich nach Angaben eines Polarforschers erstmals ein großes Ozonloch gebildet. In der Arktis sei durchgehend seit 2 Wochen die Ozonschichtdicke unterschritten worden, die über der Antarktis ein Ozonloch definiere, erklärte am Mittwoch Markus Rex, Leiter der Abteilung Atmosphärenphysik des Alfred-Wegener Instituts in Bremerhaven.

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2,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
Chronik  »  Weltwasserbericht

Klimawandel führt zu weniger Wasser

Der Klimawandel führt nach Angaben der Unesco zu weniger Wasser und schlechterer -qualität. Insbesondere der Zugang zu sicherem Trinkwasser und sanitären Anlagen sei für Milliarden Menschen gefährdet, heißt es im aktuellen Weltwasserbericht, den die Unesco im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat. Es wird erwartet, dass sich Trockengebiete weltweit beträchtlich ausdehnen könnten.

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Es war ein warmer Winter.
Chronik  »  Klimawandel

Winter in Europa war der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn

Dieser Winter war in Europa bei Weitem der wärmste seit dem Beginn der Aufzeichnungen. Das teilte der europäische Klimawandeldienst Copernicus (Copernicus Climate Change Service, C3S) am Mittwoch in London mit. Demnach lag die Temperatur zwischen Dezember 2019 und Februar 2020 3,4 Grad Celsius über der durchschnittlich gemessenen Temperatur aus den Jahren 1981 bis 2010 und 1,4 Grad über dem bisher wärmsten Winter 2015/16.

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Eisschmelze in der Antarktis wohl mit massiven Auswirkungen.
Chronik  »  Klimawandel

Temperaturrekord: Über 20 Grad in der Antarktis

Forscher haben einen Temperaturrekord in der Antarktis verzeichnet. Wie der brasilianische Bodenwissenschaftler Carlos Schaefer am Donnerstag sagte, wurde an der Nordspitze der Antarktis am 9. Februar eine Temperatur von 20,75 Grad gemessen. „Noch nie hat es in der Antarktis eine so hohe Temperatur gegeben“, sagte Schaefer. Es sei das erste Mal, dass die 20-Grad-Marke überschritten worden sei.

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Die Aktivistin marschierte mit Hunderten durch Stockholm.
Chronik  »  Klimawandel

Thunberg protestiert am Valentinstag in schwedischer Heimat

Greta Thunberg und etliche weitere Schweden haben bei einem landesweit koordinierten Großprotest für mehr Klimaschutz demonstriert. Angeführt von der Aktivistin selbst marschierten Hunderte Freitagmittag in Stockholm von der Altstadt ins südliche Viertel Södermalm. Dort forderte Thunberg später in einer Rede, dass der Kampf gegen den Klimawandel von der Politik endlich ernstgenommen werden müsse.

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Der Ausstoß wurde um 12 Prozent gedrückt.
Chronik  »  Klimawandel

Klimagase aus EU-Kraftwerken drastisch gesunken

Die schrittweise Abkehr von Kohle hat den Ausstoß von Klimagasen aus europäischen Kraftwerken 2019 um 12 Prozent gedrückt - so stark wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Berliner Denkfabrik Agora Energiewende hervor. Der Hebel war demnach der Europäische Emissionshandel und der Anstieg des Kohlendioxid-Preises auf rund 25 Euro je Tonne.

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Der weltweite Mittelwert überstieg jenen vom Jänner 2016 knapp.
Chronik  »  Klimawandel

Wärmster Jänner in Europa und global seit 1981

Der vorige Monat war der wärmste Jänner in Europa und auch - zusammen mit dem Jänner 2016 - weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen 1981. Das teilte der europäische Klimawandeldienst Copernicus (Copernicus Climate Change Service) am Dienstag mit. Demnach war der Monat in Europa um 3,1 Grad Celsius wärmer als die durchschnittliche Jännertemperatur der Jahre 1981 bis 2010.

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