Klimawandel

UN-Generalsekretär sieht Gefahren-Trio.
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UN warnt zum Weltumwelttag vor dem Point of no Return

Am 4. Juni 1972 ist die erste UN-Konferenz zum Thema Umwelt in Stockholm ausgetragen worden und seither wird der Weltumwelttag begangen. „Wir stehen vor einem dreifachen Umweltnotstand“, hielt UN-Generalsekretär Antonio Guterres in seiner Botschaft anlässlich der 49. Begehung diese Tages fest. Guterres nannte den Verlust der Artenvielfalt, Klimawandel und die „stark zunehmende“ Verschmutzung. Mit hoher Geschwindigkeit würden wir alle auf den „Point of no Return“ zusteuern.

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John Kerry sprach beim Klimagipfel.
Politik  »  Umwelt

USA und EU fordern Solidarität im Kampf gegen Klimawandel

Führende Vertreter der USA und der EU haben am Montag bei einem virtuellen Klimagipfel in Seoul ein verstärktes Engagement anderer Länder im Kampf gegen den Klimawandel gefordert. In Hinblick auf die jüngsten Verpflichtungen seines Landes zur Verringerung der Treibhausgasemissionen sagte der US-Klimabeauftragte John Kerry: „Auch andere Länder müssen ihre Ziele heraufsetzen.“

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Reisen soll attraktiver gestaltet werden.
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EU-Parlamentspräsident gegen Verbot von Kurzstreckenflügen

EU-Parlamentspräsident David Sassoli lehnt ein Verbot von Kurzstreckenflügen zum Schutz des Klimas ab. „Bevor wir über etwaige Verbote sprechen, sollten wir meiner Meinung nach bei dem immensen Potenzial für klimafreundliche Mobilität ansetzen, das derzeit noch nicht ausgeschöpft ist“, sagte Sassoli den Zeitungen der deutschen Funke Mediengruppe (Sonntag). So könnten Zug- und Busverbindungen für kurze Strecken enorm ausgebaut werden.

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Die Erwärmung in der Arktis ist seit den 70ern rund dreimal höher als im globalen Schnitt.
Chronik  »  Umwelt

Arktis erwärmt sich noch schneller als gedacht

Die Erderwärmung ist in der Arktis nochmals schneller vorangeschritten als bisher angenommen. Die Zunahme der durchschnittlichen arktischen Oberflächentemperatur sei zwischen 1971 und 2019 mit 3,1 Grad Celsius rund dreimal höher gewesen als im globalen Durchschnitt in diesem Zeitraum, berichtete das im norwegischen Tromsø ansässige Arctic Monitoring and Assessment Programme (AMAP) am Donnerstag anlässlich des Ministertreffens des Arktischen Rates in Reykjavik.

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Für Null-Emissionen bis 2050 massiver Ausbau der Photovotaik nötig.
Wirtschaft  »  Klimawandel

Am Weg zu Null-Emissionen sind enorme Investitionen nötig

Die Welt kann bis 2050 den CO2-Ausstoß auf Null reduzieren, glaubt die Internationale Energieagentur (IEA). Die dafür nötigen Anstrengungen sind allerdings atemberaubend: Der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft müsste sich vervielfachen, der Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren 2035 verboten werden, die Energieeffizienz jährlich doppelt so schnell wie bisher steigen. Die Hälfte der 2050 eingeplanten Einsparungen brauchen Technologien, die es noch gar nicht gibt.

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Im Einsatz gegen den Klimawandel.
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Politik  »  Projekt

Klimaplan Burggrafenamt: Arbeit in den Gemeinden intensiviert

„Weil wir etwas tun müssen“, „Weil Klimaschutz nicht an der Gemeindegrenze Halt macht, müssen wir als Gemeinden zusammenarbeiten“, „Mit regelmäßigen Aktionen können wir die Bevölkerung gut erreichen“: Das sind nur einige Rückmeldungen aus den Gesprächen mit den Gemeinden, welche die Bezirksgemeinschaft in den vergangenen Wochen geführt hat.

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Blick auf die Pasterze am Fuße des Großglockners.
Chronik  »  Klimawandel

Weltweiter Massenverlust der Gletscher immer schneller

In den letzten 2 Jahrzehnten haben die Gletscher weltweit 267 Gigatonnen Eis pro Jahr verloren. Demnach war das schmelzende Eis für rund einen Fünftel des Meeresspiegelanstiegs verantwortlich, wie ein internationales Team im Fachmagazin „Nature“ berichtet. Mit dem verlorenen Eis-Volumen hätte die Fläche der Schweiz alljährlich sechs Meter unter Wasser gesetzt werden können, teilte die ETH Zürich am Mittwoch mit.

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Die Überhitzung der Erde soll gestoppt werden.
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EU einigt sich auf Klimaziel von minus 55 Prozent für 2030

Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments haben sich endgültig auf eine Verschärfung des Klimaziels für 2030 geeinigt. Bis dahin sollen die Treibhausgase der Europäischen Union um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 gesenkt werden. Dies teilten mehrere Vertreter des Europäischen Parlaments und des Rats der Mitgliedsstaaten am Mittwoch Früh in Brüssel mit. Bisher galt ein Ziel von minus 40 Prozent. Bis 2050 soll die EU dann klimaneutral sein.

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Überdurchschnittlich geschrumpft sei auch Österreichs größter Gletscher, die Pasterze am Großglockner.  (Archivbild)
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Gletscherbericht 2019/20: „Ewiges Eis“ schwindet unaufhaltsam

Österreichs Gletscher sind auch in der Periode 2019/20 weiter geschrumpft – im Schnitt um 15 Meter (2019: 14,3 Meter). 85 von 92 Gletscher hätten sich zurückgezogen. Nur 7 seien mit einer Längenänderung von weniger als einem Meter stationär geblieben, berichtete Gerhard Karl Lieb, Leiter des Messdienstes des Alpenvereins bei der digitalen Präsentation des „Gletscherberichts 2019/20“ am Freitag. Der Alpenverein drängte vehement auf besseren Schutz hochalpiner Flächen.

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Auch in Moskau gingen in den vergangenen Jahren die Lichter aus.
Chronik  »  Umwelt

Earth Hour: Licht aus für das Klima

Vom Brandenburger Tor in Berlin über die Christusstatue in Rio de Janeiro bis hin zum Wiener Schloss Schönbrunn in Österreich gehen am heutigen Samstag um 20.30 Uhr für die fast schon traditionelle „Earth Hour“ wieder für eine Stunde die Lichter aus.

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Fridays for Future beklagen die Untätigkeit der Politik.
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5 Jahre Pariser Klimapakt: Fridays for Future enttäuscht

5 Jahre nach dem als historisch gefeierten Pariser Klimaschutzabkommen zieht die Umweltschutzbewegung Fridays for Future tief enttäuscht Bilanz. In einer Erklärung, die seit Freitag online unterstützt werden kann, werfen die Aktivisten der Staatengemeinschaft Untätigkeit im Kampf gegen die Erderwärmung vor und kündigen weitere, erbitterte Proteste an.

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Hintergrund der Klage 6 junger Portugiesen waren Waldbrände von 2017.
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EGMR gibt Klimaklage von Kindern gegen 33 Länder statt

6 Kinder und Jugendliche aus Portugal haben mit einer Klimaklage gegen Deutschland und 32 weitere Länder eine wichtige Hürde genommen: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg entschied, mit der dort Anfang September eingereichten Klage fortzufahren. Man werde der Beschwerde wegen der Wichtigkeit und Dringlichkeit der aufgeworfenen Fragen Priorität einräumen, teilte der EGMR am Montag mit. Die Länder müssen sich bis Ende Februar äußern.

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Nach wie vor werden Kohleunternehmen von Banken finanziert.
Wirtschaft  »  Klimawandel

Fridays for Future: Banken müssen schneller aus Kohle raus

Spätestens seit der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens vor rund fünf Jahren ist das Thema Kohleausstieg in Europa angekommen. Ein wichtiger Hebel dabei ist die Finanzierung. Laut Fridays for Future (FFF) hapert es hier allerdings noch. Nach wie vor werden Kohleunternehmen von Banken, darunter auch die Erste Group und Raiffeisen Bank International (RBI), mit riesigen Kreditsummen finanziert, so die Kritik der Klimaschützer.

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Auf den Philippinen ist die Zahl der Toten nach Taifun Vamco auf 67 angestiegen. Und es ist wahrscheinlich, dass weitere Opfer dazu kommen. Denn wie der Krisenstab mitteilte, würden noch 12 Menschen vermisst. In den vergangenen 45 Jahren hat kein Taifun so viele Opfer gefordert.
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Traurige Bilanz nach Tropensturm Vamco

Auf den Philippinen ist die Zahl der Toten nach Taifun Vamco auf 67 angestiegen. Und es ist wahrscheinlich, dass weitere Opfer dazu kommen. Denn wie der Krisenstab mitteilte, würden noch 12 Menschen vermisst. In den vergangenen 45 Jahren hat kein Taifun so viele Opfer gefordert.

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Derzeit wüten in Kalifornien verheerende Waldbrände.
Chronik  »  Naturkatastrophen

UN: Mehr Naturkatastrophen wegen des Klimawandels

Seit der Jahrtausendwende sind nach einem UN-Bericht deutlich mehr Naturkatastrophen passiert als in den 20 Jahren davor. Grund dafür sei vor allem der Klimawandel, heißt es in dem Bericht über Opfer und Schäden von Katastrophen 2000-2019. Das UN-Büro für Katastrophenvorbeugung (UNDRR) veröffentlichte den Report zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung am heutigen Dienstag.

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