Afghanistan

Die afghanischen Friedensgespräche bei ihrem Start im Vorjahr.
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Friedensgespräche in Afghanistan wieder aufgenommen

Die Friedensgespräche zwischen der afghanischen Regierung und den radikalislamischen Taliban sind nach mehrwöchiger Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Kontaktgruppen beider Verhandlungsdelegationen trafen sich am Dienstag in Doha, wie die Regierungsdelegation mitteilte. Auch ein Taliban-Sprecher gab die Fortsetzung der Gespräche bekannt.

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Blick durch eine zerbrochene Fensterscheibe in Kabul (Symbolbild).
Politik  »  Anschlag

10 Tote bei Explosionen in Kabul

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei 2 separaten Anschlägen auf Minibusse mindestens 10 Zivilisten getötet worden. Mindestens 12 weitere seien verletzt worden, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Die Explosionen ereigneten sich am späten Dienstagabend (Ortszeit) in kurzer Abfolge im Westen der Stadt. Es war zunächst unklar, wieso die Minibusse Ziel eines Angriffs waren.

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Der bewaffnete Konflikt zwischen den militant-islamistischen Taliban und der afghanischen Regierung hat sich in den vergangenen Monaten intensiviert.
Politik  »  Konflikte

Seit Jänner mehr als 100.000 Vertriebene in Afghanistan

In Afghanistan sind seit Jahresbeginn mehr als 100.000 Menschen innerhalb des Landes vor Kämpfen und Gefechten aus ihren Dörfern und Städten geflohen. Das geht aus Daten der UNO-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) hervor. Rund die Hälfte davon sei vor Kämpfen aus den östlichen und nordöstlichen Landesprovinzen geflohen. Im Vorjahr war die Zahl von mehr als 100.000 Binnenflüchtlingen erst Ende Juli erreicht worden.

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Flaggen auf Halbmast an nationalen Trauertag.
Politik  »  Konflikte

Afghanistan trauert um mehr als 100 Tote nach Anschlägen

Nach dem Anschlag nahe einer Schule in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat das Land am Dienstag einen nationalen Trauertag abgehalten. Präsident Ashraf Ghani und Dutzende hochrangige Regierungsvertreter nahmen an einer Gebetszeremonie in der Großen Moschee des Regierungspalastes teil, wie es in einer Mitteilung hieß. Die Flaggen wehten im ganzen Land auf Halbmast.

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Große Trauer bei Angehörigen nach tödlichem Anschlag in Kabul.
Politik  »  Konflikte

58 Tote bei Explosionen nahe Schule in Kabul

In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist die Zahl der Toten nach einem Anschlag mit einer Autobombe auf 58 gestiegen. Mehr als 150 Menschen wurden dabei verletzt. Bei einem Großteil der Toten und zahlreichen Verletzten handle es sich um Schüler, sagte ein hochrangiger Beamter des Innenministeriums der Agentur Reuters. Der Anschlag wurde mit einer Autobombe und mit Granatwerfern ausgeführt.

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Die Unruhe unter den afghanischen Soldaten wächst.
Politik  »  Konflikte

Angespannte Lage in Afghanistan

Die Lage in Afghanistan ist weiter angespannt. Nach dem Autobombenanschlag mit mindestens 30 Toten und mehr als 60 Verletzten am Freitag, war das Töten auch in der Nacht auf Samstag weitergegangen. Am Luftwaffenstützpunkt Bagram wurden mindestens 2 Soldaten getötet und 18 verletzt. Die Taliban hielten sich unterdessen eine Reaktion auf den verspäteten Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan offen. Eigentlich hätte dieser am 1. Mai abgeschlossen sein sollen.

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General Miller befehligt den Rest der ausländischen Truppen in Afghanistan.
Politik  »  Verteidigung

Abzug letzter Truppen aus Afghanistan faktisch eingeleitet

Die USA und NATO haben nach fast 20 Jahren den Prozess ihres Abzugs aus Afghanistan mit örtlichen Maßnahmen faktisch eingeleitet. Das erklärte der General der US- und NATO-Streitkräfte in Afghanistan, General Austin Scott Miller, am Sonntag vor Journalisten in Kabul. Das offizielle Datum werde der 1. Mai sein, sagte Miller. Gleichzeitig habe man „durch das Ergreifen von Maßnahmen vor Ort“ bereits damit begonnen.

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Kurz vor internationalem Truppenabzug Anschlagswelle in Afghanistan.
Politik  »  Konflikte

Dutzende Tote bei Anschlägen in Afghanistan

Bei Anschlägen und Attentaten sind in Afghanistan mindestens 22 Menschen getötet und zahlreiche andere verletzt worden. Dabei häufen sich wieder gezielte Attentate auf Intellektuelle und Vertreter der Medien und des Staates. In der Hauptstadt Kabul erschossen Unbekannte bei drei Vorfällen einen Universitätsdozenten, einen Regierungsbeamten und vier Polizisten. Das teilte ein Polizeisprecher am Samstag mit.

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Amerika drängt.
Politik  »  Militär

USA drängen Deutschland zu Eilabzug aus Afghanistan

Die Deutsche Bundeswehr bereitet auf Drängen der US-Regierung einen deutlich rascheren Abzug ihrer Soldaten aus Afghanistan vor. Das deutsche Verteidigungsministerium informierte Mittwoch die Fachpolitiker im Bundestag, dass die Kräfte der NATO-Mission „Resolute Support“ das Land bereits bis 4. Juli verlassen könnten. Wegen des de facto um 2 Monate vorgezogenen Termins könne es Engpässe im Rücktransport von Material geben, das notfalls zurückgelassen werden müsse, hieß es.

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Nach offiziellen Angaben befinden sich derzeit noch rund 2.500 US-Soldaten in Afghanistan. Zum Höhepunkt vor zehn Jahren waren es rund 100.000 amerikanische Soldaten.
Politik  »  USA

Biden will US-Truppenabzug aus Afghanistan bis 11. September

US-Präsident Joe Biden will offenbar bis zum 11. September sämtliche US-Truppen aus Afghanistan abziehen. Das sagten mehrere in die Entscheidung eingeweihte Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Allerdings werde der Abzug von bestimmten Sicherheitszusagen abhängen. Laut der „Times“ plant Großbritannien ebenfalls, bis zu diesem Zeitpunkt seine 750 Soldaten zurück nach Hause zu beordern.

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US-Präsident Joe Biden hat klar gemacht, dass er eine Fortsetzung des Anti-Terror-Kampfs in Afghanistan für dringend notwendig hält.
Politik  »  USA

Bidens Afghanistan-Problem

Alle Augen werden auf Joe Biden gerichtet sein, wenn der neue US-Präsident am Freitag bei der virtuellen Münchner Sicherheitskonferenz spricht. Der US-Präsident muss über den Fortgang des Militäreinsatzes am Hindukusch entscheiden.

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Feuer wüteten auch noch am Sonntag.
Chronik  »  Brände

Flammeninferno nach Explosion an afghanischer Grenze

Hunderte Gastankwagen sind in einer Grenzstadt im Westen Afghanistans einem Flammeninferno zum Opfer gefallen. Samstagmittag explodierte nahe der Grenze zum Iran aus noch ungeklärter Ursache ein Tankwagen und löste eine Kettenreaktion aus. Etwa 500 Tankwagen seien in den Flammen zerstört worden, sagte ein Beamter in der Stadt Islam Qala. Das gesamte Ausmaß der Zerstörung war unklar.

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Bisher bekannte sich niemand zu dem Angriff.
Politik  »  Anschlag

Zwei Richterinnen von Angreifern in Kabul erschossen

In Kabul haben bewaffnete Angreifer zwei Richterinnen erschossen. Die Attentäter lauerten den beiden Frauen Sonntag früh auf, als sie in der afghanischen Hauptstadt mit einem Dienstwagen zur Arbeit gefahren wurden, wie ein Gerichtssprecher sagte. Beide arbeiteten demnach am Obersten Gericht Afghanistans. Ihr Fahrer wurde bei dem Attentat verletzt. Die Kabuler Polizei bestätigte die Angaben. Zu dem Angriff bekannte sich zunächst niemand.

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Mehrere Explosionen in Kabul.
Politik  »  Überfall

2 Polizisten bei Bombenanschlag in Kabul getötet

Zivilist bei Explosion verletztBei einem Bombenanschlag in Kabul sind am Samstag zwei afghanische Polizisten getötet worden. Eine an dem Auto der beiden Beamten angebrachte Haftbombe sei in einem zentralen Bezirk der Hauptstadt explodiert, sagte ein Polizeisprecher vor Journalisten. Ein Zivilist sei bei dem Anschlag verletzt worden.

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Mindestens 8 Menschen sind um s Leben gekommen.
Politik  »  Konflikte

Mindestens 8 Tote bei Explosion in Kabul

Bei einem mutmaßlichen Bombenschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Sonntag mindestens 8 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben des Innenministeriums gibt es mindestens 15 Verletzte, darunter auch ein Abgeordneter des afghanischen Parlaments. Ministeriumssprecher Tarik Arian sprach von einem „terroristischen“ Angriff. Der genaue Hergang und die Hintergründe waren zunächst unklar.

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Verhandelt wird in Katar.
Politik  »  Kämpfe

Afghanische Friedensverhandlungen bis 5. Jänner ausgesetzt

Die Friedensverhandlungen zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban sollen nach Angaben beider Seiten für mehrere Wochen ausgesetzt werden. Vertreter der Taliban und der Regierung teilten am Samstag in den sozialen Netzwerken mit, die Gespräche sollten am 5. Jänner wieder aufgenommen werden. Demnach tauschten sie „vorläufige Listen über Tagesordnungspunkte für die innerafghanischen Gespräche“ aus und hielten „erste Diskussionen über die Themen“.

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Versöhnungsratsvorsitzender Abdullah: "In Krieg profitiert niemand".
Politik  »  Friedensgespräche

Afghanistans Rat für Versöhnung versammelte sich erstmals

In Afghanistan hat sich erstmals der nationale Versöhnungsrat versammelt, der vor mehr als 3 Monaten für die Friedensverhandlungen mit den Taliban ernannt worden war. „Wir dürfen keine gewinnorientierte Vision beim Friedensprozess haben. In einem Krieg profitiert niemand“, sagte der Vorsitzende des Hohen Rats für Nationale Aussöhnung, Abdullah Abdullah, bei dem Treffen am Samstag.

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