Missbrauch

Reinhard Kardinal Marx, der Erzbischof von München-Freising
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Papst Franziskus zeigt Profil

Indem er nicht einfach den gewünschten Rücktritt durchwinkte, hat Papst Franziskus das Gesetz des Handelns für sich reklamiert. Dass die Letztentscheidung in Rom liegt, wird auf diese Weise deutlicher, als wenn er dem Antrag von Erzbischof Reinhard Marx entsprochen hätte. Ein wichtiges Detail der päpstlichen Antwort ist ihr Grundsatzcharakter.

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SOS-Kinderdorf ist in weltweit 137 Ländern tätig.
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Gewalt und Missbrauch in SOS-Kinderdörfern in 20 Ländern

In 20 Ländern in Afrika und Asien sollen in Einrichtungen von SOS-Kinderdorf betreute Kinder und Jugendliche Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch geworden sein. SOS-Kinderdorf Österreich machte die Kinderschutzverletzungen am Donnerstag publik und zeigte sich tief betroffen. Eine unabhängige Kommission unter der Leitung von Waltraud Klasnic soll die Vorwürfe aufarbeiten. Außerdem soll es zu Misswirtschaft gekommen und Gelder veruntreut worden sein.

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Die tödlichen Verletzungen soll dem Kind die Mutter zugefügt haben, indem sie es mit den Fäusten auf Kopf und Körper schlug, berichteten Medien unter Bezug auf Polizeiangaben. Die Eltern sollen teilweise geständig sein.
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2-jähriges Mädchen von Mutter zu Tode geprügelt

Kroatien erschüttert der Fall eines zweieinhalbjährigen Mädchens, das laut Medienberichten von seiner Mutter zu Tode geprügelt wurde. Das Kind ist am Sonntag an schweren Kopfverletzungen im Zagreber Kinderspital gestorben, wo es seit Mittwoch im Koma lag. Beide Eltern befinden sich in Untersuchungshaft, die 24-jährige Mutter gilt als Hauptverdächtige. Drei weitere Kinder des Paares aus Nova Gradiska in Ostkroatien wurden laut Medien in einer Pflegefamilie untergebracht.

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Vorwürfe wurden gegen 2 verstorbene Erzbischöfe bzw. Kardinäle laut.
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Erzbischof Heße bietet Papst Amtsverzicht an

Als Konsequenz aus einem Gutachten zum Umgang mit Missbrauchsvorwürfen im Erzbistum Köln hat der Hamburger Erzbischof Stefan Heße dem Papst seinen Amtsverzicht angeboten. „Um Schaden vom Amt des Erzbischofs sowie vom Erzbistum Hamburg abzuwenden, biete ich Papst Franziskus meinen Amtsverzicht an und bitte ihn um die sofortige Entbindung von meinen Aufgaben“, sagte Heße am Donnerstag in einer persönlichen Erklärung.

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Starb im Alter von 77 Jahren: Stardirigent James Levine.
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US-Star-Dirigent James Levine mit 77 Jahren gestorben

Eine große Musikkarriere, die unschön zu Ende ging: Auf diese knappe Formel lässt sich der Berufsweg von James Levine bringen. 2018 schied der Stardirigent nach 4 Jahrzehnten im Zuge von heftigen MeToo-Vorwürfen gegen ihn von der New Yorker Metropolitan Opera, worauf gegenseitige Schadenersatzprozesse folgten, die man 2019 außergerichtlich beilegte. Nun ist der US-Maestro, wie erst jetzt bekannt wurde, bereits am 9. März in Palm Springs im Alter von 77 Jahren gestorben.

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Nur ein Bruchteil der Opfer meldet Übergriffe.
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Hohe Dunkelziffer bei Gewalttaten und Belästigungen in EU

Die Zahl der Gewalttaten und Belästigungen innerhalb der EU ist laut einer Umfrage weit höher als offizielle Daten zeigen. Rund 9 Prozent der EU-Bürger wurden in den 5 Jahren vor der Befragung Opfer einer Gewalttat, 41 Prozent einer Belästigung, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Studie mit Umfragedaten aus dem Jahr 2019 der EU-Agentur Grundrechte FRA hervorgeht. Nur ein Drittel der Opfer meldete den körperlichen Angriff der Polizei, ein Zehntel die Belästigung.

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Der Mann wurde festgenommen.
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Mann soll 52 Minderjährige sexuell missbraucht haben

Über einen Zeitraum von mehr als 6 Jahren soll ein Niederösterreicher 52 Minderjährige sexuell missbraucht haben. Bei den Opfern handelt es sich nach Polizeiangaben vom Montag um Personen männlichen Geschlechts im Alter von 11 bis 17 Jahren. Der 27-jährige Beschuldigte aus dem Bezirk Amstetten wurde festgenommen und sitzt in der Justizanstalt St. Pölten in Untersuchungshaft. Er ist umfassend geständig.

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Ehemalige Mitglieder von Nxvim sprechen mit Reportern.
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Sex-Kult -Gründer in New York zu 120 Jahren Haft verurteilt

Der Gründer eines bizarren New Yorker „Sex-Kults“ muss wohl den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen. Ein Gericht im Stadtteil Brooklyn legte am Dienstag (Ortszeit) ein Strafmaß von 120 Jahren für den 60-jährigen Keith Raniere fest, nachdem er im Juni 2019 unter anderem wegen Sex-Handels, sexueller Ausbeutung und Betrugs verurteilt worden war. Zudem verfügte Richter Nicholas Garaufis eine Strafzahlung von 1,75 Millionen Dollar (1,48 Millionen Euro).

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